Oldenburg - Nach der Schlusssirene brachen alle Dämme: Maskottchen „Hubird“ rannte wie von Sinnen über das Parkett, Konrad Wysocki schrie seine Freude heraus und Geschäftsführer Hermann Schüller drückte Trainer Sebastian Machowski an sich. Der Traum lebt weiter. Die EWE Baskets Oldenburg stehen nach einem 80:75-Erfolg im fünften Halbfinale gegen RP Ulm im Endspiel um die deutsche Basketball-Meisterschaft und treffen auf die Baskets Bamberg. Das erste Finale findet an diesem Sonntag (14.35 Uhr/Sport 1) in Franken statt, Spiel zwei am Mittwoch in Oldenburg (20.15/Sport 1) – dann aber in der kleinen EWE-Arena. Karten für die Partie gibt es ab zehn Uhr an diesem Freitag im Internet und an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Machowski hatte der Mannschaft vor dem Spiel gesagt, dass sie mit Spaß zu Werke gehen solle. Und seine Schützlinge hielten sich an die Anweisung. Scheinbar ohne jeglichen Druck zu spüren und angetrieben von 6000 frenetischen Zuschauern in der ausverkauften großen EWE-Arena fanden sie gut ins Spiel und setzten sich nach ausgeglichenem Beginn (10:10/5. Minute) auf 20:10 (8.) ab. Besonders Julius Jenkins, mit 27 Punkten bester Werfer, drückte der Partie früh seinen Stempel auf.

Beeindruckend war vor allem, mit welcher Konsequenz die Hausherren in der Defensive zu Werke gingen. Mit guter Arbeit unter dem Korb und flinken Beinen drängten sie dem Gegner ihr Spiel auf. Den Gästen half zunächst auch die Rückkehr von Per Günther nichts. Der Spielmacher stand zwölf Tage nach seinem Muskelfaserriss wieder auf dem Parkett.

Im zweiten Viertel lief zunächst alles weiter nach Plan. Nach dem 31:20 (15.) erreichte die Stimmung ihren vorläufigen Höhepunkt. Ulm, das Center John Bryant überhaupt nicht ins Spiel bringen konnte, blieb nur dank einer verbesserten Dreierquote halbwegs auf Tuchfühlung.

Doch dann der Schock: Chris Kramer bekam beim Zweikampf unter dem Korb einen Schlag auf die Hand und ging zu Boden (18.). Der Aufbauspieler verließ mit schmerzverzerrtem Gesicht das Parkett und wurde umgehend zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Spät am Abend die Entwarnung: Kramer rechnet mit einem Einsatz am Sonntag.

Der Ausfall von Kramer beeindruckte die Baskets kurzzeitig, die Halbzeitführung (40:33) war schnell dahin. Nachdem Spielmacher Dru Joyce sein viertes Foul gepfiffen bekam und Ulm zum 47:47 ausglich, war das Momentum auf Seiten der Gäste (27.). Da passte es ins Bild, dass Lance Jeter die Süddeutschen mit der Schlusssirene 55:54 in Front brachte.

Als Ulm fünf Minuten vor dem Ende auf 66:60 erhöhte, machten sich erste lange Gesichter auf der Tribüne breit. Doch Oldenburg kam zurück – und wie: Der überragende Jenkins nahm das Heft nun in die Hand und brachte seine Mannschaft mit zehn Punkten in Folge wieder in Front (72:69; 38.) – die Baskets waren auf ihrem Weg Richtung Finale nicht mehr aufzuhalten.

Oldenburg - Nach der Schlusssirene brachen alle Dämme: Maskottchen „Hubird“ rannte wie von Sinnen über das Parkett, Konrad Wysocki schrie seine Freude heraus und Geschäftsführer Hermann Schüller drückte Trainer Sebastian Machowski an sich. Der Traum lebt weiter. Die EWE Baskets Oldenburg stehen nach einem 80:75-Erfolg im fünften Halbfinale gegen RP Ulm im Endspiel um die deutsche Basketball-Meisterschaft und treffen auf die Baskets Bamberg. Das erste Finale findet an diesem Sonntag (14.35 Uhr/Sport 1) in Franken statt, Spiel zwei am Mittwoch in Oldenburg (20.15/Sport 1) – dann aber in der kleinen EWE-Arena. Karten für die Partie gibt es ab zehn Uhr an diesem Freitag im Internet und an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Machowski hatte der Mannschaft vor dem Spiel gesagt, dass sie mit Spaß zu Werke gehen solle. Und seine Schützlinge hielten sich an die Anweisung. Scheinbar ohne jeglichen Druck zu spüren und angetrieben von 6000 frenetischen Zuschauern in der ausverkauften großen EWE-Arena fanden sie gut ins Spiel und setzten sich nach ausgeglichenem Beginn (10:10/5. Minute) auf 20:10 (8.) ab. Besonders Julius Jenkins, mit 27 Punkten bester Werfer, drückte der Partie früh seinen Stempel auf.

Beeindruckend war vor allem, mit welcher Konsequenz die Hausherren in der Defensive zu Werke gingen. Mit guter Arbeit unter dem Korb und flinken Beinen drängten sie dem Gegner ihr Spiel auf. Den Gästen half zunächst auch die Rückkehr von Per Günther nichts. Der Spielmacher stand zwölf Tage nach seinem Muskelfaserriss wieder auf dem Parkett.

Im zweiten Viertel lief zunächst alles weiter nach Plan. Nach dem 31:20 (15.) erreichte die Stimmung ihren vorläufigen Höhepunkt. Ulm, das Center John Bryant überhaupt nicht ins Spiel bringen konnte, blieb nur dank einer verbesserten Dreierquote halbwegs auf Tuchfühlung.

Doch dann der Schock: Chris Kramer bekam beim Zweikampf unter dem Korb einen Schlag auf die Hand und ging zu Boden (18.). Der Aufbauspieler verließ mit schmerzverzerrtem Gesicht das Parkett und wurde umgehend zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Spät am Abend die Entwarnung: Kramer rechnet mit einem Einsatz am Sonntag.

Der Ausfall von Kramer beeindruckte die Baskets kurzzeitig, die Halbzeitführung (40:33) war schnell dahin. Nachdem Spielmacher Dru Joyce sein viertes Foul gepfiffen bekam und Ulm zum 47:47 ausglich, war das Momentum auf Seiten der Gäste (27.). Da passte es ins Bild, dass Lance Jeter die Süddeutschen mit der Schlusssirene 55:54 in Front brachte.

Als Ulm fünf Minuten vor dem Ende auf 66:60 erhöhte, machten sich erste lange Gesichter auf der Tribüne breit. Doch Oldenburg kam zurück – und wie: Der überragende Jenkins nahm das Heft nun in die Hand und brachte seine Mannschaft mit zehn Punkten in Folge wieder in Front (72:69; 38.) – die Baskets waren auf ihrem Weg Richtung Finale nicht mehr aufzuhalten.