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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Drei Siege bei sechs Trainerdebüts

27.03.2015

Oldenburg Wenn Mladen Drijencic an diesem Sonntag (15 Uhr) gegen die Artland Dragons seine Premiere als Cheftrainer des Basketball-Bundesligisten EWE Baskets Oldenburg feiert, werden in der großen Arena die Blicke von 6000 Zuschauern auf ihn gerichtet sein. Drijencic (49) ist beschaulicheres gewohnt, zu Spielen der Oldenburger Drittliga-Mannschaft, die der Bosnier zuletzt trainierte, kommen in der Regel einige Hundert Besucher in die Sporthalle Haarenufer.

„Natürlich ist die Bundesliga etwas anderes als die ProB. Das Spiel ist schneller und athletischer, hinzu kommt das ganze Drumherum“, sagt der Nachfolger von Sebastian Machowski: „Aber am Ende bleibt es auch nur Basketball.“ Die NWZ  zeigt, wie die Debüts von Oldenburgs Trainern seit dem Bundesliga-Aufstieg 2000 verlaufen sind:

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Anthony Taylor

Anfang Februar 2001 präsentiert der Oldenburger TB den US-Amerikaner als Nachfolger von Ivan Vojtko, der nach einem 85:96 gegen Trier und dem Sturz auf den letzten Tabellenplatz gehen musste. Taylors Einstand geht gründlich daneben: Beim Mitteldeutschen BC setzt es eine 81:101-Schlappe. Am Ende führt er das Team auf Platz zwölf und zum Klassenerhalt.

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Nenad Josipovic

Die achte Niederlage in Folge, ein 66:70 gegen Gießen, kostet Taylor im März 2002 den Job. Die Oldenburger, jetzt unter dem Namen EWE Baskets, schenken Co-Trainer Nenad Josipovic das Vertrauen. Wie Taylor führt auch Josipovic die erste Dienstreise als Chefcoach nach Weißenfels. Wieder gibt es nichts zu holen, der MBC gewinnt 105:94 nach Verlängerung. Der Kroate erreicht das Pokal-Finalturnier und wird dort Dritter. In der Liga profitieren die sportlich abgestiegen Oldenburger von einem Punktabzug für Tübingen und halten so doch die Klasse.

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Don Beck

.   Im Sommer 2002 übernimmt Don Beck das Kommando, zum Saison-Auftakt gewinnt der US-Amerikaner mit seinem Team 86:75 in Ludwigsburg. Beck führt die Mannschaft anschließend vier Mal in Folge ins Playoff-Viertelfinale. Als er 2007 die Meisterrunde verpasst, wird er entlassen.

Predrag Krunic

     Auf Beck folgt in der Sommerpause 2007 Predrag Krunic. Der Bosnier startet mit einer knappen 55:57-Niederlage beim amtierenden Meister Bamberg, wo das Team bereits andeutet, welch großes Potenzial in ihm steckt. Mit Krunic erreichen die Baskets erstmals das Playoff-Halbfinale, wo gegen Alba Berlin Schluss ist. Ein Jahr später feiert Oldenburg den ersten und bisher einzigen Meistertitel der Clubgeschichte – Krunic ist der umjubelte Mann.

Ralph Held

     Im März 2012 endet die Ära Krunic aber nach einem 73:82 zu Hause gegen Trier. Es übernimmt Co-Trainer Ralph Held, der sich mit einem 96:76 im Derby gegen Bremerhaven glänzend einfügt. Die Playoffs verpassen die Baskets trotzdem, Held rückt nach der Saison wieder ins zweite Glied.

Sebastian Machowski

   Die Saison 2012/13 beginnt mit einem Oldenburger Paukenschlag: Beim Debüt von Sebastian Machowski legen die Baskets einen Gala-Auftritt hin und gewinnen beim FC Bayern mit 80:61. Machowksi führt die Mannschaft fast zum Titel, im Finale behält Bamberg nur knapp die Oberhand. Knapp zwei Jahre später, nach einem 60:80 gegen Trier, trennt sich der Club von Machowski – Drijencic übernimmt.

Christopher Deeken
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2031

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