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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Ewe Baskets: Zwiener überwältigt von Reaktion der Fans

27.02.2015

Oldenburg Philip Zwiener genoss das Bad in der Menge in vollen Zügen. Seine Mannschaftskameraden von den EWE Baskets Oldenburg waren am Mittwochabend nach dem 79:72 gegen den Mitteldeutschen BC bereits in der Kabine verschwunden, da ließ sich der Mann des Spiels noch inmitten der Anhänger feiern. Als sich der freudestrahlende Flügelspieler schließlich aus dem Fanblock verabschiedete, begleiteten ihn lautstarke „Zwiener, Zwiener“-Sprechchöre, die schon während der Partie durch die große EWE-Arena gehallt waren.

Am Tag danach war der 29-Jährige noch immer von der frenetischen Reaktion des Publikums überwältigt. „Das war ein ganz besonderer Abend für mich, etwas Einmaliges in meiner Karriere. Ich kann den Fans gar nicht genug Danke sagen“, meinte der Ex-Nationalspieler, der in den vergangenen Wochen kaum oder gar nicht von Trainer Sebastian Machowski berücksichtigt wurde.

Auch gegen den MBC saß Zwiener zunächst auf der Bank, erst als Nemanja Aleksandrov kurz vor Ende des dritten Viertels sein viertes Foul kassiert hatte, kam er für den Serben in die Partie. „Ich hatte nicht mehr mit meinem Einsatz gerechnet. Als es soweit war, habe ich mir gedacht: Du hast nichts zu verlieren und musst kämpfen wie ein Wahnsinniger. Das hat gut geklappt“, sagte Zwiener.

In der Tat: Der 29-Jährige brachte auf Anhieb positive Emotionen ins Spiel, sammelte wichtige Rebounds und war mit sieben Punkten im vierten Viertel maßgeblich daran beteiligt, dass die zu Beginn sehr verunsicherte Mannschaft am Ende den ersten Heimsieg in der Rückrunde einfuhr.

„Ich bin total glücklich, dass ich dem Team helfen konnte. Mir ist ein riesiger Stein vom Herzen gefallen“, sagte er und hob die Bedeutung der Zuschauer für seine Leistungsexplosion hervor: „Dass die Fans schon bei meiner Einwechslung applaudiert haben, hat mir sehr viel Mut und Kraft gegeben. Ich habe den Kopf ausgeschaltet und es einfach genossen, auf dem Parkett zu stehen.“

Zwiener habe dem Team mit seiner Leistung einen Schub gegeben, meinte Machowski: „Er hat seine Chance genutzt und das Vertrauen zurückgezahlt.“ Zuletzt habe der Flügelspieler nicht die Erwartungen erfüllt, erklärte der Coach: „Ich war nicht zufrieden mit ihm.“ Zwiener wollte diese Kritik nicht weiter kommentieren, versicherte aber: „Ich gebe immer 100 Prozent – ob im Training oder im Spiel.“

An diesem Sonnabend (18.30 Uhr/Sport 1) steht für Zwiener eine in doppelter Hinsicht besondere Partie an – schließlich geht es nicht nur gegen seinen Ex-Club Bremerhaven, das Spiel findet auch noch in Bremen (ÖVB-Arena) statt, wo er aufgewachsen ist: „Ich freue mich ungemein auf das Spiel in meiner Heimatstadt. Es werden Freunde und Familie da sein.“

Für Philip Zwiener könnte es also wieder ein äußerst emotionaler Abend werden.


     www.nwzonline.de/ewebaskets 
Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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