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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Basketball: Fans und Vereine nähern sich im Ticket-Streit an

05.11.2013

Oldenburg Mehr Mitsprache forderten die einen, bessere Planungssicherheit die anderen. Damit das kein Widerspruch sein muss, haben die Vereine der Basketball-Bundesliga (BBL) und ihre Fanclubs in den vergangenen Monaten viele Gespräche geführt. Im Kern protestierten die Anhänger gegen die neue Regelung der BBL, den Gäste-Fans künftig nur noch 300 Karten zur Verfügung zu stellen (die NWZ  berichtete).

In einem offenen Brief appellierten die Fanclubvertreter Ende Juli an die Vereine, den Beschluss zu überdenken. Fans wie Jannik Wiggers, Vorsitzender des Fanclubs „Thunderstorm Oldenburg“, fühlten sich nicht genügend in den Entscheidungsprozess einbezogen.

Die Proteste brachten eine Annäherung. Zwar gilt aktuell die fixe Anzahl von 300 Tickets, zur Saison 2014/15 soll diese aber modifiziert werden. Dann gehen sieben Prozent aller Karten ans Gästeteam (bei großen Hallen) oder zumindest 300 (bei kleinen Hallen). In der Spielzeit 2012/13 lag die Marke noch bei zehn Prozent. „Wir sind mit der Entscheidung so semi-zufrieden“, sagt Wiggers.

Es sei zwar schön, erhört worden zu sein und einen Kompromiss gefunden zu haben, aber „aus Sicht von uns Fans besteht einfach keine Notwendigkeit, die alte Regel zu ändern“. Aus Sicht von Torben Rosenbohm, Sprecher der EWE Baskets Oldenburg, habe sie dagegen „insgesamt einer Überarbeitung bedurft“. Ein Problem sei die Einhaltung von Fristen gewesen. „Es wäre vermutlich hilfreich gewesen, die Fanclubs für das Thema vorab zu sensibilisieren“, räumt Rosenbohm ein.

In der Regel kommt es selten vor, dass mehr als 300 Fans ihren Verein bei einem Auswärtsspiel unterstützen wollen. So hatte vergangenen Sonntag kein einziger Oldenburger Anhänger den Weg zum Spiel der Baskets in Ludwigsburg auf sich genommen. Zwei Wochen zuvor in Bayreuth waren es 14. Doch es gibt eben auch andere Beispiele: In der vergangenen Saison im fünften Playoff-Viertelfinale zwischen Oldenburg und Bonn waren knapp 700 Fans aus dem Rheinland in den Norden gereist.

Die Liga will nun ganz genau hinschauen: „Alle Beteiligten haben sich vorgenommen, die neue Regelung im Blick zu haben – um herauszufiltern, bei welchen Spielen sie zu Verwerfungen führt“, sagt Geschäftsführer Jan Pommer.

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