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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

BASKETBALL: Foster macht Bamberg ratlos

04.01.2010

BAMBERG Die Verantwortlichen der Baskets Bamberg machten sich nach dem Gastspiel des deutschen Basketballmeisters EWE Baskets Oldenburg nicht mehr die Mühe, die Zettel einzusammeln, mit denen nach dem besten Spieler gesucht werden sollte. Ihnen wie auch den 6800 Besuchern in der Jako-Arena war klar: Je’Kel Foster hatte alle überragt.

„Er war nicht zu verteidigen“, gestand Bambergs Coach Chris Fleming schmallippig. Endgültig vermiest war seine Laune, als die Oldenburger mit einem 78:67 (28:30)-Sieg am Sonnabend den Heimflug antraten. Es war der zweite Auswärtssieg des Teams und der achte Sieg in Folge gegen die Franken.

„Es ist schön, diesen Spieler in meinem Team zu haben“, lobte Rickey Paulding die Leistung seines Mitspielers Foster, der im dritten Viertel 17 seiner insgesamt 27 Punkte erzielt hatte, und so maßgeblich dazu beitrug, dass die Gäste sich nach dem 28:30-Rückstand zur Pause in den folgenden zehn Minuten auf 52:44 absetzten. Foster hatte unmittelbar nach Viertelbeginn mit acht Punkten – darunter zwei Dreier – die Gastgeber ins Mark getroffen und dem Spiel seiner Mannschaft Sicherheit verliehen. Von Minute zu Minute wurden die Spieler von Trainer Predrag Krunic in diesem sehr körperbetonten Spiel nun souveräner.

In der Abwehr hatten sie bis dahin mit Ausnahme der frühen Anfangsphase (3:11/5.) ohnehin schon eine bemerkenswerte Vorstellung geboten, so dass sie immer auf Augenhöhe mit Bamberg waren. Jetzt wurden sie in der Offensive noch stärker. Sie spielten geduldig ihr Aktionen aus, suchten den freien Mitspieler, der dann die Chancen zu nutzen wusste. Die Gastgeber wirkten ratlos, ließen die Köpfe hängen. Bei der 62:44-Führung (33.) des Meisters drohte sogar ein Debakel. Dass es nicht dazu kam, lag am Aufbäumen der Gastgeber. Damit konnten sie zwar die Niederlage in Grenzen halten, zu verhindern war sie aber nicht mehr.

Dabei hatten die Vorzeichen für die Oldenburger nicht zu gut gestanden, denn Jasmin Perkovic hatte sich im Spiel gegen Bonn einen Meniskusschaden zugezogen und fiel aus. Milan Majstorovic füllte diese Lücke ebenso aus wie Daniel Strauch, der bei seinem Einsatz vor allem unter den Körben gut spielte. Aber auch alle anderen Baskets-Spieler zeigten eine bemerkenswerte Vorstellung und als Mannschaft wohl die beste in dieser Saison.

Unter dem Druck der frenetischen Zuschauern und den teilweise strittigen Entscheidungen des unsicheren Schiedsrichtertrios um Robert Lottermoser verloren sie nie ihre Linie und Ruhe und vor allem nicht die Kontrolle über dieses Spiel.

Dabei lenkte Jason Gardner abwechselnd mit Foster die Aktionen. Wichtig für den Gewinn dieser Partie war aber auch, dass selbst nach dem Ausfall von Perkovic das Gebiet unter den Körben den Gästen gehörte. 40 Rebounds angelten sie sich, was selbst Predrag Krunic hervorhob. Zur Leistung von Foster meinte er nur lapidar: „Eine tolle Leistung, keine Frage!“

Fleming wurde deutlicher: „Die einzige Chance, ihn in den Griff zu bekommen, wäre gewesen, ihm seine Hose runterzuziehen!“ Zu diesem letzten Mittel griffen die Bamberger dann aber doch nicht.

Mehr Infos unter www.NWZonline.de/ewebaskets

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