FRANKFURT/MAIN - FRANKFURT/MAIN/DPA - Der siebenmalige Meister Alba Berlin und Titelverteidiger GHP Bamberg stehen in der Basketball-Bundesliga vor einem Finale um den Sieg in der Hauptrunde. Während die Berliner (48:8 Punkte) am vorletzten Spieltag mit dem glanzlosen 75:70-Pflichtsieg beim Schlusslicht BS/Energy Braunschweig ihre Führungsposition festigten, gewann Bamberg (46:10) gestern gegen die Tigers Tübingen souverän mit 93:74. Voraussetzung für das „Entscheidungsspiel“ am Ostersonntag in der Max-Schmeling-Halle ist allerdings, dass die Berliner (gegen Trier) und Bamberger (in Braunschweig) am Mittwoch ihre Nachholspiele gewinnen.
Für Hochspannung sorgt auch der Kampf um die Playoff-Ränge. Für die vier noch verbleibenden Plätze gibt es noch fünf Anwärter. Drei von ihnen nutzten am 29. Spieltag ihren Heimvorteil. Die besten Karten haben die Artland Dragons Quakenbrück (32:26) nach dem 92:74 über die Skyliners Frankfurt. 30 Punkte erzielte Quakenbrücks Bryan Bailey gegen den abstiegsbedrohten Vizemeister (Franklin/19), der sich darauf einrichten muss, von der „Wild card“ für die auf 18 Clubs aufgestockten Eliteliga Gebrauch zu machen.
Gut im Rennen liegen TBB Trier (30:26) nach dem 105:91 gegen die Gießen 46ers sowie die Telekom Baskets Bonn (30:28) nach dem 87:80-Sieg gegen Rhein-Energie Köln. Bonns Coach Mike Koch verteilte nach dem Prestigesieg gegen Köln ein Sonderlob an Wisniewski (30): „Wenn er gut ist, läuft es auch bei den anderen.“ Kölns Bester war Nadjfeji (18). Die EWE Baskets Oldenburg (30:28) unterlagen dem Konkurrenten EnBW Ludwigsburg (30:28) mit 74:78.
Einen Rückschlag im Abstiegskampf erlitt die BG Karlsruhe (18:40), die durch die 70:76-Niederlage bei den Eisbären Bremerhaven auf einen Abstiegsrang (15.) zurückfiel, weil der im direkten Duell bessere punktgleiche Aufsteiger Baskets Nürnberg (18:40) gegen die Bayer Leverkusen mit 86:79 gewann. Das starke Duo Jacobson (19/4 Dreier) und Fenn (17) führte Bremerhaven zum Sieg gegen Karlsruhe (Allen/17).
