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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Baskets Oldenburg bleiben in der Erfolgsspur

20.01.2020

Frankfurt Gut eine Minute vor Schluss stand Armani Moore mit dem Rücken zum Korb, er drehte sich raus, zog an seinem Gegenspieler Quantez Robertson vorbei und schloss unter Druck ab. Anschließend reckte der US-Amerikaner die Arme nach oben und ließ die Muskeln spielen.

Diese Szene des 25-Jährigen war sinnbildlich für den Auftritt der EWE Baskets Oldenburg beim 87:74 (30:44)-Auswärtserfolg bei den Frankfurt Skyliners am Samstagabend. Fehlte der Mannschaft von Baskets-Trainer Mladen Drijencic in der ersten Halbzeit noch die nötige Energie, drehte der Basketball-Bundesligist in den zweiten 20 Minuten auf.

„Wir hatten eine harte Woche. Wir waren die ganze Zeit unterwegs, erst mit der Reise nach Griechenland, dann hier nach Frankfurt – das war eine Menge“, sagte Moore, der mit 26 Punkten der Mann des Spiels war: „Aber wir haben am Ende einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen und das ist das, was am Ende zählt.“

Der Erfolg in Frankfurt zeigte erneut, wie wichtig ein tiefer Kader ist – vor allem als Mannschaft, die noch in drei Wettbewerben vertreten ist. Stachen in den vorangegangen Partien zumeist Rasid Mahalbasic, Rickey Paulding oder Tyler Larson heraus, war es nun Moore, der mit seinen Punkten und seiner physischen Präsenz in die Bresche sprang und den Weg für den Sieg ebnete.

Verschliefen die Baskets das erste Viertel zunächst komplett (11:23), tastete sich das Team von Drijencic im zweiten Abschnitt auf zwei Zähler heran (23:25), doch noch konnten die Frankfurter von Trainer Sebastian Gleim die Führung verteidigen und sogar noch einmal ausbauen, sodass Oldenburg mit einem 14-Punkte-Rückstand in die Kabine ging (30:44). „In der ersten Halbzeit haben wir ohne die nötige Energie gespielt, um zu gewinnen. Gerade nicht hier in Frankfurt. Was wir in der zweiten Halbzeit gezeigt haben, würde ich schon fast als extreme Leistung bezeichnen“, lobte Drijencic sein Team.

Nach dem Seitenwechsel ging den Frankfurtern nach und nach die Puste aus, Oldenburg hingegen bekam die dritte Luft und drehte die Partie im Schlussviertel – 20 Ballverluste über 40 Minuten sprechen ein deutliche Sprache. Dazu kontrollierten die Oldenburger nach anfänglichen Problem zum Schluss die Rebounds (31:20). Beeindruckend: Frankfurt holte in der gesamten zweiten Halbzeit nur noch vier Abpraller. „Ich bin stolz auf diesen Sieg und wir freuen uns jetzt, wieder nach Hause zu unseren Familien zu reisen“, sagte der Baskets-Coach nach dem sechsten Sieg auf nationaler Eben in Folge (Bundesliga und deutscher Pokal).

Doch allzu lange können die Oldenburger die Zeit mit ihren Liebsten nicht genießen. Denn an diesem Mittwoch (20.30 Uhr) geht es im Eurocup bei Germani Brescia (Italien) weiter.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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