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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Basketball: Guter Start des Titelverteidigers

10.05.2010

OLDENBURG Die Klasse eines Trainers zeichnet sich auch dadurch aus, dass er in Phasen, in denen das Spiel seiner Mannschaft nicht so gut läuft, die richtigen Entscheidungen trifft. Genau das tat Predrag Krunic, Coach des amtierenden deutschen Meisters EWE Baskets Oldenburg, am Sonnabend, als seine Mannschaft nach dem ersten Viertel des ersten Playoff-Viertelfinales 15:22 gegen die Phantoms Braunschweig hinten lag. Danach fanden die Oldenburger ihren Rhythmus, beherrschten die Gäste und landeten noch einen souveränen 83:67 (39:35)-Sieg. Es war ein erster kleiner und wichtiger Schritt in Richtung Titelverteidigung. Am kommenden Donnerstag (19 Uhr) wird sich im zweiten Spiel in Braunschweig zeigen, wie der Erfolg zu bewerten ist.

Oldenburg war zur ungewohnten Spielzeit (14.40 Uhr) gut gestartet (9:4/4.), verfiel in eine gewisse Lethargie. Kapitän Jason Gardner konnte der Offensive keine Impulse verleihen, in der Defensive bekamen die Baskets die Braunschweiger Center Yassin Idbihi und Marcus Goree nicht in den Griff. Die Folge: Die Gäste erarbeiteten sich Vorteile, egalisierten und führten 22:15 zur Viertelpause.

Jetzt schuf Krunic die Basis für die Wende. Mit Daniel Hain (für Gardner) kam mehr Aggressivität und Schwung in die Aktionen der Oldenburger. Die Abwehr wurde von Minute zu Minute sicherer. Zudem engte der kampfstarke Jasmin Perkovic die Räume von Marcus Goree (7 Punkte im ersten Viertel) entscheidend ein, und Rickey Paulding hielt Brandon Thomas ebenso in Schach wie Daniel Hain, Je’Kel Foster oder Gardner den Phantoms-Spielmacher Heiko Schaffrtzik. Daneben erfüllte Daniel Strauch das Vertrauen des Trainers. Sebastian Machowski auf der Braunschweiger Trainerbank fand darauf keine passende Antwort.

Die Oldenburger wurden sicherer, die Aktionen zwingender. In gleichem Maße ließen die Gäste nach. Milan Majstorovic sorgte mit einem Dreier für den 25:25-Ausgleich, wenig später der emsige Joshua Carter für die erneute Führung (30:29). Und als der gleiche Spieler per Dunk traf, waren die Fans aus dem Häuschen.

Jubelstürme brandeten im dritten Viertel durch die Halle, denn jetzt spielten die Baskets den Gegner – bei dem nur noch der starke Idbihi (19 Punkte) dagegen hielt – regelrecht an die Wand. Mit großer Intensität hielten sie die Phantoms vom eigenen Korb fern, um sich auf der anderen Seite mit Übersicht, Spielfreude, Tempo und Zielsicherheit aus der Distanz Punkt für Punkt abzusetzen. 47:37 hieß es nach 22 Minuten, 52:40 nach 25 und 61:47 am Ende des dritten Viertels – die Entscheidung.

Nach 32 Minuten (70:52) drohte die Niederlage für die Gäste, die jeglichen Rhythmus verloren hatten, deftig zu werden. In der Gewissheit, Spiel Nummer eins der Playoff-Viertelfinale-Serie für sich entschieden zu haben, ließen die Oldenburger etwas die Zügel schleifen. So kamen die Phantoms noch einigermaßen glimpflich davon.

Hitzig wurde es noch einmal vier Minuten vor dem Ende, als Braunschweigs Michael Hicks Paulding rüde attackierte und beide Kontrahenten aneinander gerieten. Nach einer kurzen Rudelbildung besannen sich die Akteure wieder aufs Spiel. Das aber war dank Krunics Maßnahmen schon entschieden.

(Trainer Baskets Oldenburg): Nach einem nicht perfekten ersten Viertel haben wir unseren Rhythmus gefunden. Es war gut, mit einem Sieg in die Playoffs zu starten. Eine gute Leistung.

(Trainer Braunschweig): Wir haben nicht lange genug die Vorgaben umgesetzt. Im dritten Viertel verloren wir völlig den Faden. Danach gab es hier für uns nichts mehr zu gewinnen.

Fried-Michael Carl Berne/Lemwerder / Redaktion Elsfleth
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