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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

In neuer Runde droht alter Ärger

12.05.2005

OLDENBURG Die Oldenburger starten am Sonnabend beim Vizemeister. Der Baskets-Trainer hatte zwei der Unparteiischen kritisiert.

Von Oliver Schulz OLDENBURG - Es gibt drei Dinge, die im Leben eines Playoff-Trainers wirklich wichtig sind: das eigene Team, der Gegner und die Schiedsrichter. Faktor drei treibt dem Coach der EWE Baskets Oldenburg vor Beginn der Viertelfinalserie gegen GHP Bamberg am Sonnabend (19.30 Uhr) die meisten Sorgenfalten auf die Stirn. „Die Ansetzung für die ersten beiden Spiele halte ich für bedenklich“, sagt Don Beck, der im Februar mit seinem Beschwerdebrief an die Basketball-Bundesliga (BBL) für Wirbel sorgte. „Zwei der sechs eingeteilten Schiedsrichter hatte ich in dem Schreiben namentlich erwähnt und ihr Verhalten kritisiert.“ So wird Max Kindervater mit seinem Gespann die erste Partie in Bamberg leiten, Efim Resser die folgende Begegnung in Oldenburg am Dienstag (20 Uhr/Weser-Ems-Halle) pfeifen. „Es werden intensive und körperbetonte Spiele. Da wird es auch auf die Schiedsrichter ankommen“, prophezeit der Baskets-Coach.

Am liebsten würde Don Beck sein Motto „In den Playoffs fängt alles von vorne an“ auf jeden Bereich übertragen. Deshalb lässt der erfahrene Trainer weder den 85:71-Auswärtssieg in der Liga noch die 0:3-Pleite im Viertelfinale des Vorjahres gelten. Allein der Tatsache, dass der Tabellensiebte der Liga beim Zweiten und Vorjahres-Vizemeister antritt, räumt Beck Bedeutung ein. „Die Bamberger haben viel Erfahrung durch die letzte Playoff-Serie und den Europacup hinzugewonnen, und sie schauen schon jetzt auf das Finale. Zudem dürfen sie zu Hause beginnen.“

Das Duell Bamberg gegen Oldenburg ist der Streit der Spielsysteme. „Der Stil ist völlig unterschiedlich. Trainer Dirk Bauermann legt großen Wert auf Effizienz“, hat dessen Kollege und Freund Don Beck erkannt. Die Statistik belegt die These: Der Tabellenzweite Bamberg hat in der Hauptrunde mit 2277 Punkten nach den Absteigern Würzburg (2174) und Schwelm (2158) die wenigsten erzielt. Die Oldenburger, die schneller den Weg zum Korb und den Abschluss suchen, belegen mit 2444 Zählern in dieser Liste Rang fünf. Dafür leisten sich die Franken die zweitwenigsten Ballverluste. Das Rezept für die Defensive hat Beck schon. „Bamberg kann man nur als Team verteidigen. Sie kontrollieren den Ball und bringen ihn zum Korb, wo Ensminger ihn verwertet. Da können wir sie packen.“

Die Trainer kennen einander seit über 15 Jahren aus ihrer Zeit an der Fresno State Universität. Im vergangenen Sommer bat Bundestrainer Bauermann sein Alter Ego in den Beraterstab vor den Länderspielen gegen Italien und die USA. „Dirk ist sicher einer der besten Coaches der Liga“, lobt Beck.

Mit der Rolle des Außenseiters kann der Oldenburger sehr gut leben. „Bamberg hat Druck, wir nicht. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir erfolgreich abschneiden werden.“ Ob am Ende der Serie der Halbfinal-Einzug steht, hängt von der Tagesform ab. Nur eines kann Don Beck nicht ertragen: „Ich will nicht, dass wir uns selber schlagen!“

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