LEVERKUSEN/QUAKENBRüCK - LEVERKUSEN/QUAKENBRÜCK/DPA/SID/HRS - Die Eisbären Bremerhaven starten mit einem Heimspiel in die Playoffs der Basketball-Bundesliga. Durch einen 75:72 (38:38)- Auswärtssieg gestern bei Bayer Leverkusen ist der Aufsteiger in den ausstehenden beiden Spielen nicht mehr von Platz vier zu verdrängen, der zu Beginn der Ausscheidungsrunde zu einer Partie vor eigenem Publikum berechtigt. Die Artland Dragons Quakenbrück besiegten in der mit 3000 Zuschauern ausverkauften Artland-Arena den deutschen Meister GHP Bamberg 79:65 (38:28) und schoben sich an den EWE Baskets Oldenburg vorbei auf den fünften Rang.

Das starke Trio Nick Jacobson (18), Darren Fenn (18) und Brian Jones (17) war für Bremerhavens Sieg in Leverkusen wesentlich verantwortlich. Das Team von Trainer Sarunas Sakalauskas würde nach heutigem Stand im Playoff-Viertelfinale in einem Nordwest-Derby auf Quakenbrück treffen.

Für die Bamberger war es die erste Niederlage nach 13 Siegen in Serie. Der Meister erlitt damit einen Rückschlag im Fernduell mit Alba Berlin um Platz eins, der in den Playoffs zu einem Heimspiel in den entscheidenden Partien berechtigt. Bei den Quakenbrückern war Jan Rohdewald mit 20 Punkten bester Werfer, für Bamberg traf Archibong am besten (17). Alba Berlin schaffte mit einem furiosen Schlussviertel (31:14) und einem überragenden Stanojevic (25 Punkte) gegen Nürnberg (Nees/12) nach Anlaufschwierigkeiten noch zum klaren 97:73-Erfolg. Dritte Kraft hinter dem Führungsduo bleibt Köln, das mit dem 86:74 über TBB Trier den 13. Heimsieg feierte.

Schlusslicht Braunschweig erhielt die Hoffnung auf den Klassenerhalt durch ein 87:71 (39:40) bei den Tigers Tübingen und machte damit Trainer Emir Mutapcic zuversichtlich: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Sie hat Charakter gezeigt und gekämpft.“

Unterdessen sind die Paderborn Baskets ohne Punktverlust in die Erste Bundesliga marschiert. Die Ostwestfalen schafften durch ein 93:91 bei der BG Göttingen den 26. Sieg am 26. Spieltag der 2. Liga Nord und sind zum zweiten Mal nach 1994 in die Eliteklasse aufgestiegen.