Oldenburg - Große Ehre für Sebastian Machowski: Gleich in seinem ersten Jahr beim Basketball-Bundesligisten EWE Baskets Oldenburg ist der 41-Jährige zum Trainer des Jahres gewählt worden. Machowski setzte sich mit 100 Punkten deutlich gegen Vorjahressieger Thorsten Leibenath von RP Ulm (65 Punkte) und Ingo Freyer von Phoenix Hagen (43 Punkte) durch. Die Jury bildeten die Trainer der 18 Erstligisten, die Kapitäne und Journalisten.

„Ich verstehe diese besondere Auszeichnung vor allem auch als Anerkennung für die Arbeit des Trainerstabes und des gesamten Teams. Es ist eine große Freude zu sehen, wie unsere Arbeit von den Kollegen in der Liga anerkannt wird“, erklärte Machowski, der im Sommer aus Braunschweig nach Oldenburg kam und die Baskets nach einer enttäuschenden vergangenen Spielzeit auf Anhieb wieder zurück in die Bundesliga-Spitzengruppe führte. Derzeit rangiert das Team auf Tabellenplatz zwei, zudem winkt beim Finalturnier in der Euro-Challenge in Izmir (26./28. April) der erste Europapokaltitel der Vereinsgeschichte.

Grund zur Freude hatte auch Baskets-Kapitän Rickey Paulding (30): Der Flügelspieler wurde auf seiner Position des Small Forwards zum besten Akteur der Saison gewählt. Auf der Center-Position kam Adam Chubb (31) hinter John Bryant (Ulm) auf Rang zwei.

Wichtiger als all diese Auszeichnungen dürfte den Oldenburgern indes ein Erfolg beim BBC Bayreuth an diesem Mittwoch (19.30 Uhr) sein – würde man damit doch dem erklärten Ziel, als Zweiter in die Playoffs einzuziehen, einen entscheidenden Schritt näher kommen.

Hierzu müssten die Baskets aus den restlichen drei Hauptrundenbegegnungen noch zwei Siege einfahren. Nach der Partie bei den abstiegsbedrohten Bayern folgen das Heimspiel gegen die Baskets Bonn an diesem Sonnabend (20 Uhr, neue EWE-Arena) sowie das Duell bei den bereits als Absteiger feststehenden Gießen 46ers (23. April, 19 Uhr).