Bremerhaven/Tübingen - Die Situation für Sebastian Machowski und seine Eisbären Bremerhaven spitzt sich zu. Im Abstiegsduell der Basketball-Bundesliga mit der BG Göttingen kassierten die Bremerhavener am Sonntagnachmittag eine 81:90-Heimpleite und fielen dadurch hinter den „Veilchen“ auf Abstiegsrang 17 zurück. Dabei hatten sie zwischenzeitlich schon mit 19 Punkten Differenz geführt. Im Dreiervergleich der drei jetzt punktgleichen Teams (alle 7:21 Siege) mit dem Mitteldeutschen BC und Göttingen ziehen die Eisbären nun den Kürzeren.

„Leider haben wir im Spielverlauf genauso stark nachgelassen, wie wir begonnen haben“, sagte der enttäuschte Machowski, der von 2012 bis 2015 die EWE Baskets Oldenburg trainiert hatte. Nach einem starken ersten Viertel (29:13) konnten die Gastgeber keinen der folgenden Abschnitte mehr für sich entscheiden und verspielten ihren Vorsprung. Bester Werfer für die Bremerhavener war Kyle Fogg (17 Punkte), bei Göttingen traf Harper Kamp mit 23 Zählern am häufigsten.

Im Aufeinandertreffer zweier weiterer Ex-Oldenburger auf der Trainer-Position zwischen Tyron McCoy und Predrag Krunic gab es das bessere Ende für Krunic, den Meistercoach von 2009. Er gewann mit dem Mitteldeutschen BC hauchdünn mit 76:75 bei den Tigers Tübingen. MBC-Akteur Marcus Hatten (19 Punkte) war der erfolgreichste Werfer des Spiels.

Arne Erik Jürgens
Arne Erik Jürgens Thementeam Polizei/Justiz