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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Meister mit Tempospiel packen

11.02.2006

OLDENBURG Das Bauermann-Team spielt in herausragender Form. Baskets-Trainer Don Beck zeigt Respekt, aber keine Angst.

Von Oliver Schulz OLDENBURG - Es gab Zeiten, da hätten Oldenburger Basketball-Anhänger das Wort „Bewunderung“ nicht mit dem Liga-Konkurrenten Bamberg in Einklang gebracht. Die sportliche Entwicklung des Meisters in den vergangenen beiden Jahren jedoch nötigt jedem Gegner größten Respekt ab. Die herausragenden Erfolge des Teams von Dirk Bauermann in der BBL und inzwischen auch in der

Euroleague sind bemerkenswert. Es spricht deshalb vor dem Spitzenspiel am Sonntag (19.20 Uhr/Premiere) für die EWE Baskets Oldenburg, dass sie dem derzeit vielleicht stärksten Team als Dritter im Nacken sitzen.

„Es gibt im Moment in Deutschland keine Mannschaft, die Spiele so ertragreich gestaltet wie die Bamberger. Mit ihrer höchst intensiven Verteidigung halten sie viele Gegner klein. Die internationale Erfahrung hat sie zusätzlich vorangebracht“, sagt Don Beck bewundernd. Im Nachgang gibt sich der Trainer der Oldenburger aber kämpferisch. „Auch wir sind ein gutes Team, und zudem spielen wir zu Hause. Warum sollten wir nicht gewinnen?“

Vielleicht, weil sehr viel zusammenkommen muss. „Wir dürfen uns keine Schwäche leisten, müssen den Gegner ins Laufen bringen und ihm unseren Tempo-Basketball aufzwingen“, gibt Beck vor.

Sein „alter Freund Dirk“ hat elf nahezu gleichwertige Spieler auf höchstem Niveau zur Verfügung. Dafür haben die Bamberger allerdings fünf Millionen Euro in die Hand genommen, wie Geschäftsführer Wolfgang Heyder kürzlich im Fernsehen bestätigte. Die Franken sind unter der Woche in die Hauptrunde der Euroleague und ins Viertelfinale des BBL-Pokals eingezogen. In der Liga hat der Titelverteidiger in den vergangenen 13 Spielen nur einmal verloren.

Als Glücksfall hat sich Spencer Nelsons Verpflichtung erwiesen. Der US-Amerikaner flog erst kurz vor Saisonstart der US-Profiliga NBA aus dem Kader der Utah Jazz. Zum hochwertigen Neu-Personal zählen Tim Begley und Derrick Phelps.

Doch auch Don Beck hat eine schlagkräftige Mannschaft zusammen, die ihre Arena bislang fast immer erfolgreich verteidigt hat. Bekanntlich wird Daniel Strauch den Oldenburgern am Sonntag fehlen. Der Flügelspieler erlitt beim Sieg in Braunschweig den Bruch eines Gesichtsknochens. „Auf den langen Positionen sind wir aber gut besetzt“, sagt Coach Beck. „Bogdan Popescu kann für Daniel spielen. Man wird es nicht allzu sehr merken.“

Die Bamberger, die gestern aus Athen kommend in Bremen landeten, haben es sich in Oldenburg für drei Tage gemütlich gemacht. Für seinen Kumpel aus gemeinsamen Tagen an der Fresno State Universität öffnet Don Beck sogar das Allerheiligste: Am Abend durften die Meisterspieler im Baskets-Center trainieren und warm duschen. Dass sich Bamberger Basketballer mal zur Winterfrische nach Oldenburg zurückziehen würden, hätte bis vor kurzem auch keiner gedacht . . .

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