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Ewe-Baskets: Nervenkrieg endet mit 71:72-Niederlage

19.05.2014

Bonn Diese Serie ist packender und spannender als jeder Krimi: Die EWE Baskets Oldenburg und die Baskets Bonn liefern sich im Playoff-Viertelfinale ein nervenzerfetzendes Duell, was an diesem Mittwoch auf seinen finalen Höhepunkt zusteuert. Dann kommt es in der Oldenburger großen EWE-Arena ab 20 Uhr zur alles entscheidenden fünften Partie, nach der endlich feststehen wird, welches der Teams ins Halbfinale einziehen wird.

„Mit der Energie, die uns die Fans im Rücken geben, müssen wir am Mittwoch gewinnen“, setzte Oldenburgs Trainer Sebastian Machowski auf den Heimvorteil. Soviel steht bereits fest: Verdient hätten das Weiterkommen beide Mannschaften gleichermaßen. Auch am Sonntagabend entschieden wieder nur Winzigkeiten über Erfolg und Misserfolg.

Diesmal hatten die Bonner das bessere Ende auf ihrer Seite – mit dem hauchdünnen 72:71 nach Verlängerung verdarben sie den Oldenburgern den vorzeitigen Halbfinaleinzug. Dass es das exakt umgekehrte Resultat von Spiel vier am vergangenen Donnerstag war, passt zu dieser vollkommen irren Serie.

Vor 6000 Zuschauern in der ausverkauften Halle auf dem Bonner Hardtberg agierten die Oldenburger in der Defensive hellwach und erlaubten den Bonnern keine einfachen Punkte. Angeführt von Nemanja Aleksandrov, der vor allem in der Offensive immer wieder Akzente setzte (acht Punkte in den ersten zehn Minuten, am Ende mit 14 Zählern bester Werfer), führten die Gäste nach sieben Minuten 15:9. Julius Jenkins erhöhte mit der Sirene zum Viertelende auf 27:16.

„Wir haben einen guten Start erwischt. Auch von der Bank haben wir gute Effekte erzielt“, meinte Machowski, dessen Team diese Punktedifferenz zunächst aufrecht erhielt. Nach knapp 18 Minuten sah sich Oldenburgs Coach allerdings zur Auszeit gezwungen (38:33).

Die Bonner hatten sich herangekämpft und kamen nun etwas besser mit der Oldenburger Verteidigung zurecht. Bis zur Halbzeitpause war die Ausgangslage wieder hergestellt (39:39). „Wir haben es leider nicht geschafft, unseren Vorsprung zu halten. Da gingen ein paar einfache Körbe und Freiwürfe daneben“, analysierte Oldenburgs Konrad Wysocki.

Das dritte Viertel zeichnete sich durch Unzulänglichkeiten beider Mannschaften aus. Insgesamt erzielten sie lediglich 15 Punkte. Lichtblick: Wysocki, der einmal beherzt zum Korb zog, traf und auch noch einen Freiwurf versenkte (27., 44:41). Symptomatisch dann aber: Drei Sekunden vor Viertelschluss stand er beim Pass schon auf der Linie und ermöglichte Bonn so die 49:44-Führung per Veikalas-Zweier.

Die finalen Sequenzen der regulären Spielzeit entwickelten sich zum Thriller: Chris Kramer – eine Platzwunde am Kopf mit einem gelben Verband umwickelt – zog zum Korb, wurde von Tony Gaffney geblockt, Rickey Paulding schnappte sich den Rebound und glich zwei Sekunden vor Schluss zum 63:63 aus – Wahnsinn, Verlängerung. Schon wieder.

21 Sekunden vor dem Ende der Extrazeit war es wieder Paulding, der die Gäste mit seinem Dreier zum 71:70 dem Halbfinale ganz nahe brachte. Doch Bonn hatte in Person von David McCray noch eine Antwort parat.

Zum Playoff-Love!Ticker zum Nachlesen geht’s hier.

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