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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

So laufen die Baskets-Spiele ab

19.11.2019

Oldenburg Was die 5571 Zuschauer am Sonntagabend in der großen Arena beim 88:83-Sieg der EWE Baskets Oldenburg gegen die Baskets Bonn zu sehen bekamen, war beispielhaft für das Wirken der Oldenburger in dieser Saison der Basketball-Bundesliga. „Beispielhaft“ ist dabei weder positiv noch negativ besetzt, der Verlauf der Partie war schlicht stellvertretend für den anderer Punktspiele.

Denn die Oldenburger sind in der Defensive Spätstarter. Acht Punktspiele haben sie bislang 2019/2020 bestritten. Und in sechs Partien, das sind 75 Prozent der bislang absolvierten, erlaubten die Baskets dem Gegner in den ersten beiden Vierteln mehr Punkte als nach dem Seitenwechsel – so auch am Sonntag. „In der ersten Halbzeit haben wir die Defensive vernachlässigt. In Hälfte zwei haben wir das dann viel besser gemacht“, beschrieb Trainer Mladen Drijencic den Spielverlauf. Sätze wie diese hat er in dieser Spielzeit schon häufiger formuliert.

Gegen Bonn lagen die Oldenburger nach 20 Minuten mit 47:48 zurück. Nach der Pause erzielten die Bonner nur noch 35 Punkte. „Man konnte sehen, dass wir eine sehr gute Verteidigung spielen können. Wichtig ist, dass wir es auch umsetzen“, bilanzierte Drijencic.

Doch es wäre nur die halbe Wahrheit, auf die kassierten Punkte zu schauen. Denn auch in der Offensive verbucht das Drijencic-Team in den Vierteln drei und vier regelmäßig weniger Zähler als in den Abschnitten eins und zwei. In den acht bisherigen Saisonspielen in der Bundesliga erzielten die Oldenburger nur einmal nach dem Seitenwechsel mehr Punkte als vorher. Das war beim Sieg bei den Crailsheim Merlins der Fall. In den ersten 20 Minuten jener Partie sammelte das Team 35 Punkte, in der zweiten Halbzeit waren es 47.

Da der Auswärtssieg gegen Crailsheim nach Verlängerung (5 Minuten) zustande kam, wird bei diesen Rechenspielen mit erzielten und kassierten Punkten bei allen Partien der Stand nach 40 Minuten zugrunde gelegt. Und dabei zeigt sich: In der ersten Halbzeit erzielen die Baskets im Schnitt 43 Punkte, nach dem Seitenwechsel nur noch 39. Gegen Bonn folgten auf die 47 in der ersten Hälfte erzielten Punkte in der zweiten noch 41. In der Verteidigung sieht es ähnlich aus: So lassen die Oldenburger im Schnitt vor der Pause 45 Punkte zu, danach nur noch 39.

Wer sich also den Spaß macht und in der Halbzeit das Ergebnis verdoppelt, um ein mögliches Endresultat zu tippen, liegt falsch: Sowohl vorne wie hinten fallen bei Baskets-Spielen nach der Halbzeitpause weniger Punkte.

Das nächste Spiel bestreiten die Baskets an diesem Mittwoch (20 Uhr, große Arena). Dann kommt Dolomiti Trento zum Eurocup-Gruppenspiel.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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