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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Basketball: Meister kommt mit Rückenwind

16.12.2017

Oldenburg /Bamberg Seiner eigenen Mannschaft hatte Mladen Drijencic trainingsfrei gegeben. So hatte der Coach der EWE Baskets Oldenburg am Donnerstagabend die Gelegenheit, sich den Auftritt des kommenden Gegners Brose Bamberg in der Euroleague ganz in Ruhe von zu Hause aus anzuschauen. Was Drijencic dort auf dem Bildschirm zu sehen bekam, dürfte ihn ziemlich beeindruckt haben.

Dank einer grandiosen Aufholjagd besiegten die Bamberger das europäische Spitzenteam Olympiakos Piräus mit 67:65 und bejubelten anschließend ausgelassen den sechsten Sieg im zwölften Vorrundenspiel in Europas Königsklasse. Angeführt von einem defensiv überragenden Daniel Hackett erlaubten die Franken den Griechen in den letzten sechs Minuten nur noch drei Punkte und machten damit einen Zwölf-Punkte-Rückstand aus dem dritten Viertel wett.

„Das war wieder groß“, sagte Bambergs Topscorer Dorell Wright (20 Punkte) mit Blick auf die imponierenden Comeback-Qualitäten des deutschen Meisters in der Euroleague. Schon bei den Siegen gegen den FC Barcelona und dem FC Valencia war das Team von Trainer Andrea Trinchieri nach großen Rückständen zurückgekommen.

Die Süddeutschen reisen mit reichlich Rückenwind nach Oldenburg, wo sie an diesem Sonntag (15 Uhr) in der großen EWE-Arena gastieren. Das Duell ist die Neuauflage der Finalserie der vergangenen Saison, als Bamberg mit den Baskets kurzen Prozess machte und sich durch ein glattes 3:0 den dritten Meistertitel in Folge sicherte.

Im Sommer jedoch brach Bambergs Ausnahme-Mannschaft auseinander. In Fabien Causeur, Darius Miller, Janis Strelnieks, Nicolo Melli und Daniel Theis verloren die Franken gleich fünf Stars – Deutschlands dominierender Basketball-Club des vergangenen Jahrzehnts musste einen Neuaufbau starten.

Nach einem holprigen Saisonstart mit einigen überraschenden Niederlagen griffen die Rädchen zuletzt immer besser ineinander. Von den jüngsten sieben Bundesliga-Partien gewann Bamberg sechs und schob sich in der Tabelle auf Rang vier vor. Dank des Budgets von geschätzt 18 Millionen Euro steht Trinchieri auch in dieser Spielzeit ein extrem tiefer und exzellent besetzten Kader zur Verfügung. Den größten Namen besitzt der 32-jährige Wright, der 2006 mit den Miami Heat NBA-Meister wurde und es insgesamt auf 549 Spiele in der nordamerikanischen Profiliga bringt.

Auf die in der Liga auf Rang neun abgestürzten Oldenburger wartet am Sonntag also eine immens schwierige Aufgabe. Als Mutmacher dient der starke Auftritt beim Champions-League-Sieg im sibirischen Krasnojarsk am vergangenen Mittwoch. „Wir treffen auf einen Gegner, der auf keiner Position Schwächen hat“, sagte Trainer Mladen Drijencic: „Wir dürfen aber nicht zu sehr auf den Namen Bamberg schauen. Bei uns muss das ganze Team auf hohem Niveau spielen.“

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Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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