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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Basketball: Allen sorgt für dicke Baskets-Luft

09.12.2017

Oldenburg Dicke Luft bei den EWE Baskets Oldenburg: Vor dem Auswärtsspiel bei den Baskets Bonn an diesem Sonntag (17.30 Uhr) hat Topscorer Bryon Allen für gewaltige Unruhe beim Basketball-Bundesligisten gesorgt. Nach einem Zoff mit Trainer Mladen Drijencic bat Allen zunächst den Coach, dann die gesamte Mannschaft um Entschuldigung. Ob die Sache damit ausgestanden ist und der 25-jährige US-Amerikaner am Sonntag in Bonn im Kader steht, ist jedoch offen.

„Bryon hat eingesehen, dass er einen Fehler gemacht hat und Reue gezeigt. Nun muss man abwarten, wie seine Mitspieler die Entschuldigung aufnehmen. Ob und wieviel er in Bonn spielen wird, ist allein die Entscheidung des Trainers“, sagte Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller am Freitagabend.

Nach Auskunft von Schüller habe es am vergangenen Mittwoch nach der 90:94-Niederlage der Baskets in der Champions League bei Hapoel Holon eine „verbale Auseinandersetzung“ zwischen Allen und Drijencic gegeben. Der Shooting Guard hatte in Israel überraschend nur etwa vier Minuten Einsatzzeit bekommen und seine Enttäuschung kurz nach Spielschluss mit deftigen Worten in Richtung Trainer zum Ausdruck gebracht. Laut Schüller war Drijencic unzufrieden gewesen mit den zuvor gezeigten Trainingsleistungen von Allen, der insbesondere in der Defensivarbeit nicht mit dem nötigen Eifer bei der Sache gewesen sei.

„Star-Allüren können wir bei uns nicht gebrauchen. Der Teamgedanke steht bei den Baskets immer im Vordergrund. Da darf keiner ausscheren“, sagte Schüller und erklärte, dass man nach dem Vorfall in Holon „nicht einfach zur Tagesordnung“ übergehen könne. Auf seinen vorherigen Stationen sei Allen immer der Star in der Mannschaft gewesen, so Schüller: „Bei uns muss er sich unterordnen – das muss er noch lernen.“ Allen selbst lehnte eine Interview-Anfrage der NWZ ab – vermutlich, um nicht weiter Öl ins Feuer zu gießen.

Der 25-Jährige war im Sommer vom tschechischen Meister Nymburk nach Oldenburg gewechselt und hatte in den ersten Saisonspielen überragende Leistungen abgeliefert. Allen begeisterte mit seinen dynamischen Offensivaktionen und seiner enormen Sprungkraft sogar den deutschen Bundestrainer – Henrik Rödl nannte ihn Anfang November in einem Interview einen „Ausnahmespieler“. Allen ist mit durchschnittlich 16,3 Punkten pro Partie noch immer bester Werfer der Baskets und liegt damit ligaweit auf Rang fünf. In den vergangenen Wochen aber baute das Kraftpaket ab, seine Schwächen in der Defensive traten immer deutlicher zu Tage.

Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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