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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Baskets kehren in Alltag zurück

02.03.2019

Oldenburg Beim Stadtbummel in den Tagen nach dem großen Sieg über den FC Bayern konnte sich Mladen Drijencic vor Gratulationen kaum retten. „Mich haben viele Leute angesprochen und von dem Spiel geschwärmt. Das hat mich natürlich sehr gefreut. Man hat gemerkt, welche Euphorie wir damit bei den Fans ausgelöst haben“, sagte der Trainer der EWE Baskets Oldenburg: „Aber ich hoffe, dass diese Partie bei meinen Spielern inzwischen aus den Köpfen ist.“

Zwei Wochen nach diesem denkwürdigen Basketball-Abend, an dem die Baskets dem Meister aus München die erste Niederlage dieser Bundesliga-Saison beibrachten, beginnt für die Oldenburger mit dem Auswärtsspiel bei Science City Jena an diesem Sonntag (15 Uhr) wieder der Alltag. Und dieser soll keine böse Überraschung für den Tabellenzweiten bereithalten. „Wenn wir in Jena verlieren, werden alle sagen: Wie kann das denn passieren?“, meinte Drijencic, der seine Schützlinge eindringlich davor warnte, sich auf der jüngsten Großtat auszuruhen: „Wir müssen uns jetzt darauf einstellen, dass die Gegner jetzt noch heißer darauf sind, uns zu schlagen. “

Nach dem Bayern-Coup hatte Drijencic die anschließende Länderspiel-Pause in der BBL zum Anlass genommen, um seiner Mannschaft sechs freie Tage am Stück zu spendieren. Während Kapitän Rickey Paulding mit seiner Familie in Österreich entspannte, flogen Will Cummings, Nathan Boothe und Frantz Massenat für einen kurzen Heimaturlaub in die USA. „Ich glaube, dass diese Pause nach dem Bayern-Spiel genau richtig kam“, sagte Drijencic.

Mit neu gewonnener mentaler und körperlicher Frische wollen die Baskets in Jena ihre bislang so starke Saison fortsetzen. Es ist das dritte Aufeinandertreffen mit den Thüringern in dieser Saison. Für die überraschende Pokalniederlage Anfang Oktober 2018 nahmen die Oldenburger Mitte Januar eindrucksvoll Revanche und feierten einen 103:62-Kantersieg.

So einfach wird es für die Baskets gegen die erfahrene Jenaer Truppe um die Ex-Oldenburger Julius Jenkins und Dru Joyce diesmal nicht wieder werden, ist sich Drijencic sicher: „Jenas Mannschaft hat viel Stolz. Sie werden sich für ihre hohe Niederlage in Oldenburg vor ihren eigenen Fans rehabilitieren wollen.“

Fraglich ist jedoch, wie es am Sonntag um die Kräfte des mit vielen älteren Spielern gespickten Jenaer Kaders bestellt ist. Die Mannschaft von Trainer Björn Harmsen musste noch am Freitagabend bei Medi Bayreuth ran und verlor trotz einer 14-Punkte-Führung in der ersten Halbzeit noch mit 78:103 (45:39).

Dennoch: Mit jenem Team, das vor sechs Wochen in Oldenburg unterging, ist die aktuelle Jenaer Mannschaft nicht mehr zu vergleichen. Nachdem die Thüringer durch zwölf Niederlagen in Folge in den Tabellenkeller abgerutscht waren, sorgten die Transfers von Reggie Williams und Ronald Roberts auf Anhieb für einen deutlichen Qualitätssprung. Vor der Länderspielpause überraschten die Jenaer mit Siegen gegen die Playoff-Kandidaten Ulm und Braunschweig, wobei insbesondere Williams (206 NBA-Einsätze) herausstach.

Die Baskets können indes auf die Qualitäten von Rasid Mahalbasic bauen. Der Center hatte in der vergangenen Woche im Training der österreichischen Nationalmannschaft einen Finger eines Gegenspielers ins Auge bekommen und war deswegen für das Länderspiel der Österreicher gegen Großbritannien ausgefallen. „Zum Glück ist alles wieder okay. Er ist spielfähig“, sagte Drijencic.

Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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