OLDENBURG - Autogrammsammler in der Basketball-Bundesliga haben an diesem Sonnabend zum letzten Mal die Chance, sich Unterschriften der aktuellen Spieler des Erstligisten EWE Baskets Oldenburg zu sichern. Denn nachdem feststeht, dass die Baskets sich nicht für die Playoffs qualifizieren können, ist das Heimspiel gegen EnBW Ludwigsburg (20 Uhr, EWE-Arena) das letzte Auftreten dieses Teams. Sicher ist schon jetzt: Auch nach dieser enttäuschenden Saison wird es größere personelle Veränderungen geben.
Nach dem vorzeitigen Saisonende geht es in dieser bedeutungslosen Partie Ludwigsburg hat die Klasse sicher darum, für einen versöhnlichen Abschluss zu sorgen. Das haben Fans und Umfeld der Mannschaft verdient, meint Baskets-Trainer Ralph Held. Und er verspricht: Wir werden alles tun, um uns mit einem Sieg aus der Saison zu verabschieden. Held weiter: Ich gehe davon aus, dass dies auch das Ansinnen der Spieler sein wird.
Abschied nehmen muss Held von der Position des Cheftrainers. Er hatte nach der Entlassung von Predrag Krunic Anfang März die sportliche Verantwortung bei den Baskets übernommen. In der kommenden Saison ist er hinter dem zukünftigen Coach Sebastian Machowski die Nummer zwei.
Helds Fazit seiner kurzen Verantwortung ist positiv: Es hat sich gelohnt, denn ich habe wichtige Erfahrungen gesammelt. Ich denke, wir haben durchaus passable Spiele abgeliefert, ist er mit seinem Tun zufrieden. Unglücklich sei gewesen, dass in der frühen Phase seines Wirkens die Mannschaft zwar gut gespielt hätte, die Gegner Berlin und Bamberg aber zu den besten der Liga gehörten und so dennoch verloren wurde. Die kleinen Veränderungen, die Held vorgenommen hat, hatten die Spieler noch nicht so verinnerlicht, dass sie in kritischen Phasen schon im Wettkampf hätten greifen können.
Gegen Ludwigsburg stehen die Baskets nicht mehr so unter Druck. Das erhöht die Möglichkeit, dass zum Abschluss der Saison ein unterhaltsames Spiel zu sehen ist und die Fans versöhnt in die Pause gehen.
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