OLDENBURG - Die EWE Baskets Oldenburg haben sich in der Basketball-Bundesliga die beste Ausgangsposition für die Playoffs erarbeitet. Am vorletzten Spieltag der Hauptrunde setzte sich der Meister mit 90:88 nach zweimaliger Verlängerung gegen RP Ulm durch (siehe Seite 11). Oldenburgs Verfolger Baskets Bonn gab sich beim 59:52 bei den Gießen 46ers keine Blöße, rutschte aber dennoch auf Rang drei ab.

Im spannungsreichen Spitzenspiel des vorletzten Spieltags bezwang die BG Göttingen Ex-Meister Alba Berlin mit 81:74. Göttingen zeigte insbesondere in der Defensive eine gute Leistung und ist neuer Tabellenzweiter, während die „Albatrosse“ den vierten Rang belegen. Den können sie aber wieder verlassen, wenn sie das Nachholspiel gegen Bremerhaven gewinnen.

Unterdessen sicherte sich Pokalsieger Baskets Bamberg mit einem 78:66 bei den bereits als Absteiger feststehenden Paderborn Baskets den Playoff-Platz. Garanten für den Erfolg waren Predrag Suput und Tibor Pleiß, die mit 22 bzw. 20 Punkten beste Werfer ihres Teams waren. Die Frankfurt Skyliners patzten beim 67:77 (31:35) bei EnBW Ludwigsburg und müssen am letzten Spieltag um die Playoff-Teilnahme bangen.

Gute Aussichten im Rennen um die Playoff-Plätze haben die Eisbären Bremerhaven nach dem 86:76 (44:32) gegen die Giants Düsseldorf. Für die Rheinländer wird es nach der 25. Saisonniederlage im Abstiegskampf dagegen immer enger. Hoffnungen auf die Playoffs machen sich auch die Phantoms Braunschweig, die nach dem verdienten 88:83-Erfolg gegen Düsseldorfs Abstiegskonkurrenten Phoenix Hagen vor Bremerhaven den siebten Platz belegen.

Am letzten Spieltag kommt es für Braunschweig zu einem Fernduell mit den punktgleichen Eisbären Bremerhaven und den Artland Dragons Quakenbrück, die sich mit 88:67 (48:21) gegen die Tigers Tübingen durchsetzten und auf Platz neun rangieren. Quakenbrück muss dabei in Bremen gegen die Eisbären antreten. Der Sieger der Partie steht auf jeden Fall im Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft.