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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Baskets geben gegen Bayern Sieg aus der Hand

21.10.2019

Oldenburg 30 Minuten lang hatten die EWE Baskets Oldenburg den amtierenden deutschen Basketball-Meister Bayern München am Rande einer Niederlage. Doch in der Schlussphase spielten die Münchner ihre Klasse aus, so dass die Oldenburger die Partie am Sonntagabend in der großen EWE-Arena am Ende noch mit 83:90 (46:37) verloren.

„Wir haben sehr viele gute Sachen gemacht“, sagte Baskets-Trainer Mladen Drijencic: „Bei uns ist die Trefferquote irgendwann nach unten und bei den Bayern nach oben gegangen.“

Die Baskets gingen mit viel Energie in die ersten zehn Minuten. Nach drei Minuten lagen die Oldenburger bereits mit 9:0 in Führung und zwangen Gäste-Coach Dejan Radonjic zur ersten Auszeit. Doch auch die kurze Unterbrechung brachte die Baskets nicht aus dem Konzept. Angetrieben von den 6200 Zuschauern in der ausverkauften großen Arena spielten die Hausherren physisch intensiven Basketball, mit dem das Star-Ensemble aus München überhaupt nicht zurecht kam. Kurz vor Ende des ersten Abschnitts führten die Oldenburger mit 21:10 (8. Minute). Das Drijencic-Team ließ den Ball in der Offensive gut und schnell laufen, in der Defensive packten die Baskets konsequent zu und provozierten so leichte Fehler der Bayern. Allein im ersten Viertel forcierten die Oldenburger so fünf Ballverluste.

Auch nach der Viertelpause hielten die Oldenburger das Tempo hoch. Haderten die Gastgeber in den vergangenen Spielen noch mit ihrer Wurfquote – vor allem aus der Distanz –, fand gegen Bayern in der ersten Hälfte jeder zweite Ball den Weg durch die Reuse (17/34). Besonders Gerry Blakes lief in der ersten Halbzeit richtig heiß. Suchte er in den vorherigen Spielen noch nach seiner Form, explodierte der 25-Jährige förmlich gegen die Süddeutschen. Der US-Amerikaner kam in den ersten 20 Minuten auf zwölf Punkte.

Aber was war eigentlich mit den Münchnern? Die Bayern-Offensive fand kaum ein Mittel gegen das Defensiv-Bollwerk der Oldenburger. Mit bis zu 21 Punkten lagen die Oldenburger vorn, der Meister tat sich schwer. Vor allem Münchens Königstransfer Greg Monroe (632 NBA-Spiele) gelang in den ersten beiden Vierteln nichts. Rasid Mahalbasic hatte den US-Amerikaner im Griff, mit null Punkten ging er in die Kabine. Drei Minuten vor der Halbzeitpause führten die Baskets somit deutlich mit 43:29 (17.). Erst in den Schlussminuten rehabilitierten sich die Bayern etwas und verkürzten den Rückstand zur Pause (46:37).

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Baskets aber wieder zunehmend die Spielkontrolle (54:43/24.). Die Bayern bekamen auch im dritten Viertel zunächst kaum Zugriff auf das Spiel. Das Team von Drijencic war handlungsschneller als die Gäste und hatte im Angriff immer wieder eine Lösung parat. Allerdings fehlte den Oldenburgern in den letzten Minuten des dritten Abschnitts das Wurfglück. Die Bayern hingegen waren nun selbst erfolgreicher und so gelang den Münchnern schließlich der Ausgleich (59:59/28.). Kurze Zeit später führten die Bayern dann das erste Mal in der Partie (59:61/29.). Und so ging es mit einem knappen Rückstand ins Schlussviertel (61:62).

Die Führung wechselte nun hin und her. Doch gegen Ende der Partie setzten sich die Bayern schließlich ab, den Rückstand konnten die Baskets nicht mehr aufholen. Bester Werfer bei den Oldenburgern war Blakes (19).

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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