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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Baskets Oldenburg schalten in Kraftsparmodus

10.05.2019

Oldenburg „Das gibt es doch gar nicht“, sagte Rasid Mahalbasic und schaute ungläubig seinen Mannschaftskollegen Karsten Tadda an. „Hol einfach den Sieg“, entgegnete er Mahalbasic abseits der Kameras. Was war passiert?

Gerade einmal zehn Minuten stand Tadda am Mittwochabend beim 93:86 (44:47) -Auswärtssieg der EWE Baskets Oldenburg bei Brose Bamberg auf dem Platz, als der 30-Jährige plötzlich nur noch zuschauen durfte. Nach einem unsportlichen Foul im ersten Viertel war Tadda kurz vor der Halbzeit bei dem Versuch seinem Gegenspieler Nikolaos Zisis zu folgen, in den Block von Cliff Alexander gelaufen und dabei zu Boden gegangen. Die Schiedsrichter ahndeten Taddas Aktion als Flopping – die Vortäuschung eines Fouls des Gegners. Eine überaus harte Entscheidung.

In der Kombination mit dem unsportlichen Foul zuvor führte das zum Ausschluss des Nationalspielers, der zumindest keine Sperre nach sich zieht. Im letzten Heimspiel an diesem Freitag gegen gegen MBC Weißenfels (20:30 Uhr, große EWE-Arena) darf Tadda also wieder ran.

„In der zweiten Halbzeit haben wir mit mehr Energie gespielt, unser Spiel gefunden und in der Verteidigung besser kontrolliert“, lobte Baskets-Trainer Mladen Drijencic sein Team für die Willensleistung in der „Frankenhölle“. Zwar gaben die Gastgeber vor 5998 Zuschauern zunächst angeführt vom starken Tyrese Rice (33 Punkte) den Ton an und lagen zwischenzeitlich mit 15 Punkten vorn, doch im zweiten Viertel fand Oldenburg seinen Rhythmus. Allen voran Will Cummings (23) wachte nun auf und brachte die Baskets zur Halbzeitpause auf 44:47 heran. Auch Nathan Boothe (18), Rickey Paulding (15) und Frantz Massenat (13) wurden immer mehr zum Faktor.

Durch den engen Terminplan heißt es nun für die Baskets: Nach dem Spiel in Bamberg ist vor der Partie gegen Weißenfels. Nachdem die Saale-Städter am vergangenen Wochenende den Klassenerhalt in der Bundesliga mit einem Sieg über die Löwen Braunschweig so gut wie perfekt gemacht hatten, kann der Verbleib des Tabellen-15. nur noch rein rechnerisch in Gefahr gebracht werden. Das kann wiederum nur gut für die Oldenburger sein, denn beide Mannschaften können befreit aufspielen. Mit Blick auf die letzte Hauptrunden-Partie bei den Merlins Crailsheim an diesem Sonntag (18 Uhr) und dem anstehenden ersten Playoff-Heimspiel am 19. Mai (der Gegner steht nach noch nicht fest) kann Drijencic gegen den MBC somit einige Akteure schonen. „Wir müssen die Spieler nicht strapazieren“, sagte der Baskets-Coach: „Ich muss mir jetzt Gedanken machen, wie wir jetzt rotieren.“ Womöglich könnte sogar Justin Sears sein Baskets-Debüt geben. Der 25-Jährige fiel aufgrund eines Kreuzbandrisses bisher aus.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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