Oldenburg - Nach den Auftaktspielen in der Bundesliga und im BBL-Pokal eröffnen die EWE Baskets Oldenburg an diesem Dienstag (20 Uhr, große Arena) mit dem dritten Spiel innerhalb von fünf Tagen nun auch die Europapokal-Saison. Zu Gast in Oldenburg ist der polnische Erstligist Arka Gdynia, es ist das erste Spiel der Eurocup-Gruppenphase.
Basketball-Beziehungen zwischen Oldenburg und Polen gibt es einige. Der frühere Baskets-Trainer Sebastian Machowski hatte einige Jahre vor seinem Oldenburger Engagement im Nachbarland gearbeitet (und tut es inzwischen wieder), auch der 2009er-Meistertrainer Predrag Krunic war nach seiner Oldenburger Zeit in Polen tätig. Vor rund einem Jahr war zudem der Erstligist Stelmet Zielona Gora zum Saisoneröffnungs-Testspiel nach Oldenburg gekommen.
Und auch Duelle der Baskets mit dem Gegner von diesem Dienstag gab es schon: Vor zehn Jahren, in der Saison 2009/10, trafen die Teams in der Gruppenphase der Euroleague zweimal aufeinander. Oldenburg gewann die Partie in Polen, im Rückspiel in Deutschland (dieses fand in Bremen statt) siegten die Gäste, die damals noch Asseco Prokom hießen.
Die Mannschaft aus Gdynia – die Stadt hat knapp 250 000 Einwohner und liegt nur wenige Kilometer nordwestlich von Danzig an der Ostseeküste – ist wie die Baskets mit einem Sieg in die heimische Liga gestartet. Für das Team von Trainer Przemyslaw Frasunkiewicz ist es die zweite Eurocup-Teilnahme in Folge, in der Vorsaison schied die Mannschaft aber mit nur einem Sieg aus zehn Vorrundenspielen aus. Zu den auffälligsten Akteuren zählt Center Adam Hrycaniuk, der jüngst mit der polnischen Nationalmannschaft bei der WM in China bis ins Viertelfinale vordrang.
Die Oldenburger um Trainer Mladen Drijencic müssen in der Sechser-Vorrundengruppe mindestens zwei Teams hinter sich lassen, um die nächste Runde zu erreichen. Nach der Partie gegen Gdynia steht an diesem Samstag das Bundesliga-Derby bei Rasta Vechta auf dem Programm, am Mittwoch kommender Woche bestreiten die Oldenburger ihr Eurocup-Auswärtsspiel bei Galatasaray Istanbul.
