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Basketball Gegen Ulm Steigerung dringend nötig

Fried-Michael Carl

OLDENBURG - Konnten die Bundesliga-Basketballer der EWE Baskets Oldenburg nicht oder wollten sie nicht? Zwar versäumten sie es in den vergangenen Wochen nicht, zu betonen, dass das Erreichen der Playoffs für sie das erklärte Ziel der Saison ist. Als es aber darum ging, dies durch Taten zu untermauern, versagten sie kläglich. Erst im Heimspiel gegen die Skyliners Frankfurt und am Mittwochabend auch noch bei der 81:88-Niederlage bei BBC Bayreuth.

Gerade die letzte Niederlage dürfte besonders wehtun, denn die Konkurrenten Phantoms Braunschweig und Baskets Bonn verloren ebenfalls. Mit einem Sieg wären die Baskets wieder im Rennen gewesen, durch die Niederlage haben sie die wohl letzte Chance auf die K.o.-Runde vertan. Saisonende wird jetzt am 28. April sein, wenn das abstiegsbedrohte Team aus Ludwigsburg zum Finale der Hauptrunde in die EWE-Arena kommt.

Trainer Ralph Held war besonders über die Art und Weise, wie die Niederlage in Bayreuth zustande kam, verärgert. „Respektlos“ nannte er das Auftreten seiner Spieler. Ihren Aktionen hätte die „Intensität“ gefehlt, meinte er kritisch und die Arbeit im Training sei hier nicht umgesetzt worden. Von der ersten Minute an hätte die Mannschaft den kampfstarken und willigen Gegner nicht ernst genommen und zu viele 1:1-Situationen verloren gegeben, monierte er.

Und die Mängel in der Defensive konnte die Offensive diesmal nicht ausgleichen. Dass die Mannschaft im Schlussviertel dennoch zurück ins Spiel kam, verbuchte Held auf der positiven Seite dieses verkorksten Abends.

Drei Spiele haben die Baskets in dieser Saison noch zu absolvieren. Hier gilt es, sich mit einer ordentlichen Leistung von den Fans zu verabschieden. An diesem Sonntag (18 Uhr) kommt mit RP Ulm eine Überraschungsmannschaft in die noch nicht ausverkaufte EWE-Arena. Danach müssen die Baskets zur Mannschaft des künftigen Trainers Sebastian Machowski, Phantoms Braunschweig, die noch auf die Playoffs hofft.

„Die Mannschaft ist es nicht nur ihren Fans gegenüber schuldig, alles zu geben, sondern auch gegenüber den anderen Teams in der Liga, deren sportliches Schicksal zum Teil auch von den Resultaten unserer drei letzten Gegner abhängig ist. Da verbietet es sich, dass sie sich in irgendeiner Weise hängen lässt“, mahnt Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller.

Alles geben müssen die Spieler vor allem gegen Ulm. Denn sollte die Leistung ähnlich schlecht wie die in Bayreuth sein, könnte es zu einer deftigen Niederlage kommen.

 @ Mehr Infos unter

http://www.NWZonline.de/ewebaskets

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