OLDENBURG -
Von Oliver Schulz
OLDENBURG - Nach drei, vier gut gezapften Kaltgetränken begann am späten Mittwochabend die Vorbereitung der EWE Baskets Oldenburg auf die Playoffs in der Basketball-Bundesliga. „Das Gefühl der Erleichterung nach dem 77:73-Sieg war bei allen Beteiligten zu spüren“, bestätigte Jens Brämer.Der Manager der EWE Baskets kanalisierte sein Glücksgefühl auf den Moment des Zweifels, der ihn nach der Niederlage in Tübingen beschlichen hatte. Sein „Masterplan“ sah vor der Partie in Trier am 12. März bei noch zehn ausstehenden Spielen acht Erfolge bei zwei Niederlagen gegen Frankfurt und Köln vor. Bis zum vergangenen Sonnabend hatten sich die Oldenburger Profis an die Vorgaben des Managers gehalten. Die Enttäuschung von Tübingen erschütterte seinen Optimismus nachhaltig. „Nach dieser starken Rückrunde hätten uns ein paar kleine Feh-ler fast die Playoff-Teilnahme gekostet“, haderte Brämer. „Wenn sich Köln etwas cleverer angestellt hätte, wäre eine weitere Niederlage drin gewesen.“ Eine derartige Ausgangslage vor dem Derby gegen Quakenbrück am Sonntag (15 Uhr/Weser-Ems-Halle) verursacht dem Manager im Nachhinein Phantomschmerzen.
Nun kommt alles anders. „Wir freuen uns auf Sonntag. Wir wollen vor unseren Fans möglichst viel Spaß haben, ohne den Erfolg aus den Augen zu verlieren“, sagte Jens Brämer. Ob in der Tabelle am Ende Platz sieben oder acht herausspringt, sei relativ egal. „Wenn es Alba Berlin sein soll, dann ist es so. Es darf auch Bamberg oder wieder Köln sein. An sehr guten Tagen können wir jeden schlagen“, hat der Manager neuen Mut gefasst.
Nicht nur der Oldenburger Gegner ist offen – die mindestens zwei Auswärtstermine sind es ebenfalls. Fest steht indes, dass die EWE Baskets ihr zweites Playoff-Viertelfinalspiel am Dienstag, 17. Mai, in der Weser-Ems-Halle austragen. Eine mögliche vierte Partie fände eine Woche später (24. Mai) am selben Ort statt. So sieht es der Rahmenspielplan der Basketball-Bundesliga vor.
Die BBL brütet zudem noch über den am 15. März fristgerecht eingereichten Unterlagen für eine Lizenzierung in der kommenden Saison. Die schriftliche Antwort aus Köln steht zwar noch aus, „die Lizenz ist aber Formsache“, versichert Brämer, der auch Vizepräsident der BBL-Arbeitsgemeinschaft ist.
Das Stammpublikum besitzt erneut ein Vorkaufsrecht für Playoff-Tickets. Die Dauerkarten-Inhaber werden am 2. Mai per Post ein Bestellformular zugesandt bekommen, um Karten zu ordern. Der freie Verkauf für das erste Heimspiel beginnt am 9. Mai.
