OLDENBURG - Durchaus zufrieden sind die Basketballer des deutschen Meisters EWE Baskets Oldenburg nach ihrem ersten Auftritt im Playoff-Viertelfinale in der Basketball-Bundesliga. 83:67 besiegten sie am Sonnabend die Phantoms Braunschweig und boten dabei eine über weite Strecken gute Vorstellung. Damit liegen sie im Soll. Am Donnerstag (19 Uhr) in Braunschweig wollen sie nun versuchen, auch auswärts vorne zu liegen.

Trainer Predrag Krunic und sein Team wissen, dass die Kontrahenten versuchen werden, diese Partie für sich zu entscheiden. Sollte das nicht gelingen, wären die Chancen des Teams von Trainer Stefan Machowski aufs Weiterkommen stark geschrumpft.

Bereits stark unter Druck steht der Rekordmeister Alba Berlin nach der 71:76-Heimspielniederlage gegen die Skyliners Frankfurt. Unterschiedlich sind die Vorschläge, wie das Alba-Schiff wieder auf Kurs gebracht werden soll. Trainer Luka Pavicevic fordert mehr Ruhe von seiner Mannschaft, Center Adam Chubb mehr Aggressivität.

Erschöpfung beim Eurocup-Finalisten wollte Trainer Pavicevic nach dem 56. Saisonspiel nicht als Ausrede gelten lassen. „Alle Müdigkeit liegt hinter uns“, stellte der Serbe streng fest. Vor allem die Hektik bei vielen Offensivaktionen missfiel dem Coach, der die Gäste lobte: „Es gab einige Situationen, die wir nicht lösen konnten. Der Gegner war sehr ruhig. Ein, zwei, drei Sachen haben nicht geklappt – dann kam ein großer Spielzug“, sagte Pavicevic, der bei seinen Spieler die richtige Einstellung vermisste.

„Wenn wir noch einmal so auftreten, ist es schnell vorbei“, warnte Nationalspieler Steffen Hamann vor einer erneuten Niederlage. „Wir müssen uns neu konzentrieren, wir müssen aggressiver sein“, appellierte Chubb an seine Mitspieler in dieser kritischen Situation.

Auch von den Rängen sprang diesmal der Funke nur selten über. 9638 Fans waren zwar eine stattliche Kulisse, hilfreich aber waren sie für die Mannschaft im ersten Playoffspiel aber nicht.