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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

In 36 Stunden waren alle 1000 Auswärtstickets weg

23.01.2020

Oldenburg Auf ihre Fans können sich die EWE Baskets Oldenburg verlassen: Am Montagabend waren die 1000 Auswärtstickets für das Finale um den deutschen Basketball-Pokal gegen Alba Berlin am Sonntag, 16. Februar, in den Verkauf gegangen – innerhalb von 36 Stunden waren sie dann auch schon ausverkauft. Damit können sich Rickey Paulding, Philipp Schwethelm und Co. trotz der späten Tipoff-Zeit von 20.30 Uhr auf die volle Unterstützung der Baskets-Anhänger in der Mercedes-Benz-Arena am Berliner Ostbahnhof freuen.

In Brescia hingegen mussten die Oldenburger am Mittwochabend erfahrungsgemäß auf weniger Baskets-Fans bauen. In Norditalien unterlag das Team von Trainer Mladen Drijencic in seinem zweiten Spiel in der Gruppe F des Eurocup gegen Germani Brescia mit 67:70 (42:34). Bester Werfer bei den Baskets war Rickey Paulding mit 18 Zählern.

Ortswechsel: In Oldenburg hatten sich die Verantwortlichen der Oldenburger bezüglich des Pokal-Finales in der Hauptstadt in den Tagen zuvor zunächst Sorgen gemacht. Denn durch die späte Ansetzung des Endspiels befürchteten die Baskets, das nicht alle Fans die Reise in die Hauptstadt antreten könnten und so Plätze im Gästerang frei geblieben wären. Denn der folgende Montag ist ein regulärer Schul- und Arbeitstag. In den vergangenen Jahren hatte das Finale – in welcher Stadt auch immer – nachmittags stattgefunden.

„Das ist ein ganz starkes Statement unserer Fans! Wir werden mit einer ganz breiten Brust nach Berlin reisen können. Man sieht einfach, welche Strahlkraft die EWE Baskets haben – und vor allem was für großartige Unterstützer“, freut sich Baskets-Clubboss Hermann Schüller über die Unterstützung: „Wir bedanken uns sehr bei allen Anhängern, Partnern und Sponsoren und freuen uns auf das, was da noch kommen soll.“ Die Baskets beteiligen sich an den Kosten für die Karten, die Sponsoren werden kostenlose Busse und Verpflegung zur Verfügung stellen.

„Der Zuspruch ist überwältigend! Das habe ich zuletzt nur in der Final-Serie 2009 gegen Bonn so erlebt“, überrascht selbst Jannik Wiggers-von Staa, Vorsitzender des Baskets-Fanclubs „Thunder-storm“. Vor einigen Tagen erst, als die Nachricht über den späten Spielbeginn in Oldenburg hereinschneite, sagte er, dass er glaube, dass nur rund die Hälfte den Weg nach Berlin auf sich nehmen würden – bekanntlich kam es nun anders. „Dass wir mit einer derart großen Fan-Gruppe in Berlin antreten werden, macht uns wahnsinnig stolz“, sagt Wiggers-von Staa.

Grund für den späten Tipoff sind Terminüberschneidungen mit anderen Sport-Events. So hatten die Eisbären Berlin die Halle am Ostbahnhof schon länger für das Eishockeyspiel gegen die Adler Mannheim (Spielbeginn 13.15 Uhr/zunächst war 14 Uhr geplant) geblockt. Alba und die Baskets bestreiten ihr Finale nun im Anschluss an diese Partie. Auch die Ausweichhalle der Basketballer, die Max-Schmeling-Halle, ist am Sonntag bereits wegen des Handballspiels Füchse Berlin gegen SC Magdeburg belegt.

Nach der Hallenposse hagelte es massive Kritik von den Verantwortlichen und Fans der Baskets an Berlin und der Basketball-Bundesliga für die Terminierung. Schließlich sei der Finaltermin schon lange bekannt gewesen.

Ortswechsel: In Brescia bestimmten die Oldenburger zunächst die Partie. Den Italienern fiel offensiv nicht viel ein und so gingen die Baskets mit einer 20:16-Führung ins zweite Viertel, die sie bis zur Halbzeitpause auf 42:34 ausbauten.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie mit zunehmender Spieldauer jedoch fahriger. Brescia gelang in der Offensive wenig, Oldenburg allerdings noch weniger. Dazu häuften sich die Fouls und leichte Fehler. Die Baskets gingen mit einem Zähler Rückstand ins Schlussviertel (50:51). In diesem blieb es lange eng, erst in den letzten Minuten zog Brescia davon und fuhr den knappen Sieg ein.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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