OLDENBURG - Zur Kenntnis genommen haben die Basketballer des Bundesligisten EWE Baskets Oldenburg die 70:76-Pleite von Alba Berlin in Braunschweig, die ihre Ausgangsposition im Kampf um einen der ersten vier Plätze verbessert hat. Sie aber in die Planungen für die ausstehenden fünf Spiele der Hauptrunde einbeziehen, werden die Baskets nicht. „Wir schauen nur auf uns“, erklärt Trainer Predrag Krunic.

Ganz besonders auf sich müssen die Baskets (51 Punkte aus 29 Spielen) an diesem Mittwoch schauen, wenn sie um 19.30 Uhr bei der BG Göttingen (50/29) auflaufen – einem direkten Konkurrenten im Kampf um die beste Ausgangsposition, aber auch eine wenig geliebter. Schließlich hat das Krunic-Team die vergangenen vier Kräftemessen gegen die Südniedersachsen allesamt verloren. Diese Serie zu beenden, wäre ein lohnenswertes Ziel für die Baskets. Das werde aber nicht leicht, meint Krunic, der die BG durch Co-Trainer Ralph Held bei der Pokalendrunde in Frankfurt beobachten ließ.

„Unser erstes Ziel wird sein, unter den Körben die Vorherrschaft zu erlangen und bei den Rebounds den Vorteil bei uns zu haben“, erklärt der Trainer, worauf es diesmal ankommt. Zudem wird seine Mannschaft in der Defensive gefordert sein, um die wendigen Gastgeber unter Kontrolle zu bekommen.

Am wichtigsten aber wird es sein, dass die eigene Offensive wirkungsvoll agiert. Dazu ist es notwendig, ein Mittel zu finden, um die aggressive und weit vor der eigenen Zone beginnende BG-Defensive zu knacken. „Wir müssen die Offensive kontrollieren“, hat Krunic ganz klare Erwartungen.

Nicht blenden lässt er sich von der Tatsache, dass Göttingen mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hat. „Dennoch hat es die Mannschaft ins Pokalfinale und in die Endrunde der Eurochallenge geschafft, und sie liegt in der Bundesliga auch ganz weit vorne. Das spricht für sich“, meint der Oldenburger Trainer, der auf alle Spieler seines Kaders zurückgreifen kann.

Entscheidend wird das Abschneiden der Oldenburger davon abhängen, ob sie im Gegensatz zu den Spielen in Hagen und Quakenbrück ihre Bestleistung über 40 Minuten abrufen können und wie sie nach achttägiger Pause den Rhythmus finden. Gelingt dies problemlos, könnte es endlich einmal wieder zu einem Sieg gegen doch etwas erschöpfte Gastgeber langen.