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Basketball Neuer Coach will Baskets stoppen

Fried-Michael Carl

OLDENBURG - Unter diesen Voraussetzungen hätte Basketballtrainer Sebastian Machowski gut und gerne auf das Kräftemessen zwischen seinen Phantoms Braunschweig (8. mit 32:30 Punkten) und den EWE Baskets Oldenburg (11. mit 30:34 Punkten) verzichten können. Wenn an diesem Sonntag, 17 Uhr, die Braunschweiger die Oldenburger in der Bundesliga empfangen, geht es für beide um die Teilnahme an den Playoff-Spielen zur Meisterschaft.

Dabei ist die Chance der Phantoms, unter die besten Acht zu kommen, ungleich größer als die der Baskets. Und im Fokus dieses Spiels steht der 40-jährige Trainer. Er betreut noch bis zum Ende der Saison die Phantoms und wird ab der kommenden Saison in Oldenburg das sportliche Sagen haben.

„Als ich meinen Weggang verkündete, habe ich deutlich gesagt, dass ich mit den Phantoms in die Playoffs kommen will und alles dafür tun werde“, erinnerte sich Machowski. Seinen Worten ließ er Taten folgen. Drei Spiele haben die Phantoms noch zu bestreiten, zwei davon zu Hause. „Wir wissen um die Bedeutung dieser Heimspiele. Wenn wir die gewinnen, sind wir in den Playoffs. Da gehören wir auch hin“, ist er von der Qualität der Braunschweiger Mannschaft überzeugt.

Am Mittwoch machte er das, was er immer vor einem Spiel macht: Er studierte das Video des letzten Spiels des nächsten Gegners. In diesem Fall war es der Sieg der Baskets über Ulm. Machowski sah sich in seiner Meinung bestätigt, dass es „ein schweres Spiel werden wird“, denn die Baskets hätten noch eine theoretische Chance.

Einen Gedanken darüber, dass er seine kommende Mannschaft durch einen Sieg mit den Phantoms aus den Playoffs drängen könnte, verliert er nicht. Zum einen sei er noch Trainer der Braunschweiger, zum anderen hätten die Oldenburger im Verlauf der Saison einige Spiele verloren, die jetzt schmerzten. „Das liegt nicht an diesem Spiel“, wiegelte er die Bedeutung ein wenig ab. Aber wenn es so wäre, wäre es „tragisch“. Es wäre aber nichts, was er zu verantworten habe.

Die frühe Bekanntgabe des Wechsels sieht er auch jetzt nicht als Fehler an. „Das war kein Thema mehr, weder im Umfeld des Clubs noch in der Mannschaft“, sagte er. So konnte er wie gehabt weiter an dem Saisonziel arbeiten: das Erreichen der Playoffs. Machowski bestand den Charaktertest mit Bravour.

Geärgert hat er sich zuletzt über die Fehler, die seine Spieler bei der 80:101-Niederlage in Quakenbrück fabrizierten. „Ich hoffe, Ralph Held zieht daraus nicht die richtigen Schlüsse“, sagte er mit einem Schmunzeln, denn der Oldenburger Trainer nutzte die Partie, um die Phantoms zu beobachten.

Machowski wird bis zum Schluss alles für Braunschweig geben. Dazu gehört auch, gegen Oldenburg zu siegen, selbst wenn für seinen zukünftigen Club die Saison dann gelaufen wäre.

 @ Mehr Infos unter

http://www.NWZonline.de/ewebaskets

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