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Aktualisiert vor 3 Minuten.

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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Oldenburger Baskets suchen die richtige Mischung

21.06.2018

Oldenburg Vor Jahresfrist hatten die EWE Baskets Oldenburg ihre Kaderplanungen schon kurz nach Beginn der Sommerpause abgeschlossen. In diesem Jahr nehmen sich die Verantwortlichen des Basketball-Bundesligisten deutlich mehr Zeit für die Zusammenstellung der Mannschaft für die Saison 2018/19. Obwohl noch einige Verpflichtungen ausstehen, lässt sich eines schon jetzt ausmachen: Jüngere Spieler sollen künftig mehr Verantwortung erhalten.

So erklärten die Baskets die Planungen auf den großen Positionen mit der Vertragsverlängerung von Marcel Keßen bis 2020 für abgeschlossen. Da in Isaiah Philmore ein etablierter Profi geht, rutschen der 21-jährige Keßen und der ein Jahr ältere Marko Bacak in der Rotation der Center und Power Forwards nach oben. Hinter Rasid Mahalbasic, dem bisher einzigen Zugang Nathan Boothe und Philipp Schwethelm wird es die Aufgabe des Duos Keßen/Bacak sein, den Leistungsträgern die nötigen Verschnaufpausen zu geben.

Eine größere Rolle kommt auch auf Haris Hujic zu. Der 21-jährige Aufbauspieler ist in der nächsten Saison fest als Backup für den ersten Point Guard eingeplant, der deutsche A-2-Nationalspieler nimmt den Platz des nach Würzburg abgewanderten Brad Loesing ein.

„Das zeigt die Entschlossenheit, mit der wir diesen Weg gehen wollen“, kommentierte Trainer Mladen Drijencic die Personalentscheidungen, betonte aber, dass es keinen Freifahrtsschein für die Youngster geben wird:  „Am Ende entscheidet die Leistung darüber, wie lange ein Spieler auf dem Parkett steht.“

Laut Geschäftsführer Hermann Schüller investieren die Baskets jährlich 500 000 Euro in die Nachwuchsarbeit. Woran es hapert, ist die Durchlässigkeit zwischen Talenteschmiede und Bundesliga-Mannschaft. Schüller erklärte, dass man die jungen deutschen Spieler künftig verstärkt über den Zwischenschritt der Drittliga-Mannschaft (ProB) in den Profikader einbinden und sie dort fördern wolle. Von der Verpflichtung des international renommierten Nachwuchstrainers Dejan Mijatovic erhofft sich der Clubchef eine „Sogwirkung“ auf andere hoffnungsvolle Jugendspieler.

„Wir müssen diesen Weg gehen – auch wenn er mit Risiken behaftet ist“, meinte Schüller, der betonte, dass sich an den hohen Ambitionen nichts ändern werde. „Der sportliche Erfolg ist der Schlüssel für die weitere Entwicklung des Clubs“, erklärte der Baskets-Chef und kündigte eine Offensive auf dem Transfermarkt an. „Wir werden uns auf der einen oder anderen Position deutlich steigern müssen – auch wenn es etwas mehr kostet. Wir brauchen Spieler, die in entscheidenden Situationen einen Gang hochschalten und die Jungen führen können.“

Die Verantwortlichen suchen die richtige Mischung aus Stars und Talenten, damit sich eine durchwachsene Hauptrunde wie zuletzt (Platz sieben) nicht wiederholt. Mehr Geld als im Vorjahr steht bereit, laut Schüller werden die Baskets mit einem leicht erhöhten Etat von rund 7,8 Millionen Euro in die kommende Saison gehen.

Um sich in der Liga-Spitze behaupten zu können, soll das Budget innerhalb der nächsten drei Jahre auf neun Millionen Euro wachsen. „Die meisten Clubs werden aufrüsten. Wir können uns es nicht erlauben, da hinterherzulaufen“, sagte Schüller, der sich mit der Entwicklung der Baskets insgesamt zufrieden zeigt: „Wir stellen eine hohe Begeisterung im Umfeld fest. Im Gegensatz zum Ligatrend konnten wir unseren Zuschauerschnitt in der vergangenen Saison steigern, für die nächste Spielzeit steuern wir auf einen neuen Rekord bei den Dauerkarten zu.“

Um weitere Fans und die für eine Etatsteigerung notwendigen neuen Sponsoren zu gewinnen, wolle man „mehr in die Fläche gehen“, erklärte der Geschäftsführer und nannte beispielhaft das Ostfriesland und die Region um Bremen. Auch das im April in Oldenburg und im Ammerland gestartete Streetball-Projekt des Clubs solle dorthin ausgeweitet werden.

Christopher Deeken
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2031

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