OLDENBURG - Bei noch drei ausstehenden Spieltagen in der Punktrunde der Basketball-Bundesliga zeichnen sich die ersten Playoff-Paarungen ab. Nach derzeitigem Stand würden die EWE Baskets Oldenburg als Sechster mit einem Auswärtsspiel beim drittplatzierten Erzrivalen Artland Dragons Quakenbrück beginnen. Die Eisbären Bremerhaven müssten als Achter beim Spitzenreiter Alba Berlin antreten.
Der Fünfte, Frankfurt, weist wie Oldenburg 22 Minuspunkte auf, hat aber bereits ein Spiel mehr absolviert. Den direkten Vergleich mit den Hessen haben die Baskets allerdings verloren. Gewinnen also die Frankfurter ihre beiden ausstehenden Spiele gegen Bremerhaven an diesem Mittwoch und zum Abschluss gegen das als Absteiger feststehende Trier, können die Oldenburger nicht mehr am Ex-Meister vorbeiziehen – selbst, wenn die Baskets noch drei Siege schaffen.
Zwei Punkte hinter der Mannschaft von Trainer Predrag Krunic auf Rang sieben liegt derzeit Bonn. Die Rheinländer spielen noch gegen Trier, den Nachbarn Köln sowie Ulm. Selbst, wenn die Oldenburger eine ihrer ausstehenden drei Partien verlieren und Bonn dreimal gewinnt, wäre Oldenburg weiterhin vorn. Das Team hat den direkten Vergleich gegen die ehemalige Krunic-Mannschaft bereits für sich entschieden.
Während die Oldenburger also vermutlich auf Rang sechs ins Ziel kommen werden, ist der Kampf um Rang drei ungleich schärfer. Am Sonnabend treffen in Leverkusen der zweitplatzierte Gastgeber und Quakenbrück aufeinander. Bei einem Quakenbrücker Sieg würden die Artländer mit Leverkusen den Platz tauschen, so dass der Rekordmeister auch als möglicher Oldenburger Playoff-Gegner in Betracht kommt. Kurioserweise treffen die beiden Teams am letzten Spieltag der Punktrunde aufeinander.
Vor der Partie in Leverkusen sind die Quakenbrücker an diesem Mittwoch gefordert. Um 19.30 Uhr empfängt das Team in der Artland-Arena den Tabellen-14. aus Göttingen.
