OLDENBURG - Den Basketballfans steht ab Oktober eine Saison ins Haus, die eine herausragende werden könnte. Nie dürfte die Qualität der Teams in der Spitzengruppe der Bundesliga so hoch gewesen sein, wie in der kommenden Spielzeit, denn mehrere Teams besitzen die Qualität, Deutscher Meister zu werden.

Vorne mitspielen dürfte wieder Meister Baskets Bamberg. Das Team von Trainer Chris Fleming hat sich mit Julius Jenkins gut verstärkt. Es muss aber auch den Verlust von John Goldsberry verkraften, der acht Monate ausfällt.

Ein deutliches Zeichen hat der Rekordmeister Alba Berlin gesetzt, als er in Gordon Herbert einen namhaften Trainer verpflichtete, der zudem in DeShauwn Wood einen Aufbauspieler aus Frankfurt mit an die Spree brachte, der in der vergangenen Saison der beste seiner Zunft war. Und auch bei den anderen Verpflichtungen hat Alba deutlich gemacht, dass es nicht länger gewillt ist, immer nur anderen Teams zum Titel zu gratulieren.

Ein Titelkandidat wird auch Aufsteiger Bayern München sein. Ganz gezielt haben Trainer Dirk Bauermann und die anderen Verantwortlichen den Kader des Neulings ergänzt. Und das mit Kräften, die fast alle das Rüstzeug haben, auf europäischem Niveau zu spielen.

Hinter diesen drei Teams gibt es eine Handvoll Mannschaften, die bei gutem Saisonverlauf für eine Überraschung sorgen können. Dazu gehören die Artland Dragons Quakenbrück ebenso wie die Phantoms Braunschweig. Auch die Skyliners Frankfurt, die Eisbären Bremerhaven und die BG Göttingen sollten eine gute Rolle spielen können. Das zeigt, wie schwer die Aufgabe für das neue Team der EWE Baskets Oldenburg werden wird, sich im ersten Drittel zu etablieren.