OLDENBURG - Selbst das Heimspiel gegen Absteiger Giants Düsseldorf am kommenden Sonnabend, 20 Uhr (EWE-Arena) gewinnen und abwarten, wie die Phantoms Braunschweig bei den Baskets Bonn abschneiden: Das ist die Devise der Aktiven und Verantwortlichen der EWE Baskets Oldenburg am letzten Spieltag der Hauptrunde der Basketball-Bundesliga.
Der Optimismus bei den Baskets ist nach den guten Vorstellungen zuletzt so groß, dass es auch gegen Düsseldorf zu einem Sieg langen sollte. Gewinnt Braunschweig auch, wäre der sechste Platz sicher und Alba der Playoff-Gegner. Verliert Braunschweig, würden die Baskets gar auf den fünften Rang vorrutschen und sich mit Nachbar Quakenbrück messen. Nicht in Betracht gezogen werden sollte eine Niederlage, die zwar die Playoff-Teilnahme nicht gefährden würde, aber ein Abrutschen auf Platz sieben zur Folge haben könnte.
Hermann Schüller, Geschäftsführer der Baskets, war merklich erleichtert, nachdem wenigstens das dritte Saisonziel die Playoff-Teilnahme erreicht worden war. Zuvor war der Sprung in die Pokalendrunde ebenso verpasst worden wie das angestrebte Erreichen der zweiten Runde im Eurocup. Ich bin zuversichtlich, da die Mannschaft in den letzten Spielen deutlich gemacht hat, dass sie jetzt weiß, worum es geht, meinte Schüller.
Selbst wenn die Partie gegen Meister Bamberg verloren ging und das Gastspiel in Ulm nur knapp gewonnen wurde, haben die Baskets einen Aufwärtstrend erkennen lassen: Bei allen Spielern war Kampfgeist zu entdecken, außerdem war so etwas wie Mannschaftsspiel zu sehen.
Die Steigerung kommt gerade zur rechten Zeit. Wenn sich dieser positive Trend fortsetzt, sind die Oldenburger sowohl gegen Quakenbrück als auch gegen Berlin zum Auftakt der Playoffs nicht chancenlos.
