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Basketball Talfahrt der Baskets hält weiter an

Fried-Michael Carl

OLDENBURG - 34 Minuten liefen die Bundesliga-Basketballer der EWE Baskets Oldenburg im Gastspiel beim BBC Bayreuth einem teilweise deutlichen Rückstand hinterher. Dann sorgte Kapitän Rickey Paulding mit einem Dreier für den 70:70-Ausgleich und brachte sein Team zurück ins Spiel. Es reichte aber dennoch nicht mehr zum dringend benötigten Sieg. 81:88 (33:41) verloren die Oldenburger und setzten damit den Abwärtstrend fort. Im siebten Spiel nach dem Amtsantritt von Trainer Ralph Held kassierten sie am Mittwoch die fünfte Niederlage und rutschten dadurch auf Rang elf ab.

Die Chance, jetzt noch in die Playoffs der besten acht Teams zu kommen, sind damit auf ein Minimum gesunken, denn der Rückstand beträgt vier Punkte. Von den Konkurrenten siegten die Skyliners Frankfurt und die Eisbären Bremerhaven. Durch die Niederlage konnten die Baskets auch keinen Profit aus den Pleiten von Bonn und Braunschweig ziehen.

Für die Baskets, bei denen wieder einmal Spielmacher Bobby Brown mit 20 Punkten der beste Werfer war, begann die Partie alles andere als gut, denn Tyler Smith brachte die Gastgeber 7:0 in Führung. Milan Majstorovic, der für den mit einer Rippenverletzung kurzfristig ausgefallenen Ronnie Burrell in der Anfangsformation stand, sorgte für die ersten Zähler der Oldenburger, die wenig später 4:14 zurücklagen und bei denen Adam Chubb schon nach fünf Minuten mit drei Fouls belastet war. Erst in den letzten fünf Minuten dieses ersten Abschnitts fanden die Baskets besser zum Spiel und schafften dank der Treffsicherheit von Dominik Bahiense de Mello den Anschluss zum 14:16.

Dennoch fanden die Baskets auch im zweiten Viertel ihren Rhythmus nicht. In dieser Phase trafen sie schlecht und erlaubten sich Ballverluste, die es den Gastgebern ermöglichten, leichte Punkte zu notieren. Nach 18 Minuten lagen die Baskets 28:39 zurück, zur Pause hieß es 33:41 aus ihrer Sicht.

Statt den Rückstand in der Anfangsphase des dritten Viertels zu verringern, wuchs er beständig. 37:50 hieß es nach 24 Minuten, als Held eine Auszeit nahm, um den Lauf der Einheimischen zu stoppen. Diese Maßnahme hatte zumindest die Wirkung, dass Bayreuth (69:58/30.) nicht noch weiter davonzog.

Im letzten Abschnitt zeigten die Baskets ihre kämpferische Stärke. Zum Erfolg aber langte es dennoch nicht für die Baskets, die am Sonntag (18 Uhr) RP Ulm erwarten.

 @ Mehr Infos unter

http://www.NWZonline.de/ewebaskets

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