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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Verletzungen bremsen Baskets-Talente aus

17.10.2018

Oldenburg Sie sollten in dieser Saison bei den EWE Baskets Oldenburg so richtig durchstarten, stattdessen sind die Talente aktuell die Pechvögel des Basketball-Bundesligisten. Haris Hujic, Marcel Keßen und Marko Bacak sind bei ihrem Vorhaben, sich bei den Baskets als vollwertige Rollenspieler zu etablieren, durch Verletzungen ausgebremst worden.

Aufbauspieler Hujic saß zwar in den bisherigen drei Pflichtspielen auf der Bank, kam aber weder in der Liga in Braunschweig und gegen Ulm noch im Pokal gegen Jena zum Einsatz. „Haris hätte spielen können. Ich wollte aber noch kein unnötiges Risiko eingehen“, sagte Trainer Mladen Drijencic am Dienstag. Der 21-jährige Hujic hatte aufgrund eines in der Vorbereitung erlittenen Muskelfaserrisses eine längere Pause einlegen müssen. Er war erst kurz vor dem Saisonstart ins Training zurückgekehrt.

Keßen war unmittelbar vor dem Ligaauftakt in Braunschweig im Training umgeknickt und kam nach einer zehntägigen Pause am vergangenen Samstag beim Heimsieg gegen Ulm zu seinem ersten Saisoneinsatz – und musste dabei unter den Körben deutlich länger ackern als geplant.

Weil in Nathan Boothe und Rasid Mahalbasic gleich zwei Spieler von den großen Positionen ihre persönliche Foulgrenze überschritten hatten, war der 21-Jährige in der Verlängerung plötzlich gefordert – und hinterher mit den Kräften völlig am Ende. „Marcel musste ganz schön pumpen. Aber das ist normal. Er war erst kurz zuvor ins Training eingestiegen“, erklärte Drijencic, dem in Bacak eine mögliche weitere Alternative fehlte. Der 22-jährige Center war zuvor genauso wie Keßen im Training ohne Fremdeinwirkung umgeknickt, zog sich eine Bänderverletzung zu und wird mehr als nur das kommende Auswärtsspiel bei den Riesen Ludwigsburg an diesem Samstag (20.30 Uhr) verpassen. „Ich rechne mit einer Ausfallzeit von zwei bis drei Wochen – minimum“, meinte Drijencic.

„Es tut mir extrem leid für die Jungs, das ist sehr bitter für sie – und für uns“, kommentierte der Coach das Verletzungspech seiner Youngster, die in dieser Saison eine deutlich größere Rolle im Kader als in der Vergangenheit einnehmen sollten.

„An diesem Plan hat sich nichts geändert. Aber natürlich sind die Verletzungen ein Rückschlag, weil sie nun erst einmal wieder in die notwendige körperliche Verfassung kommen und danach ihre Rolle in einem eingespielten Team finden müssen“, sagte Drijencic und stellte klar: „Wir wollen aber nicht jammern. Verletzungen gehören zum Profisport. und die jungen Spieler müssen lernen, wie man damit umgeht.“

Christopher Deeken
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2031

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