OLDENBURG - Die laufende Saison in der Basketball-Bundesliga gleicht für die EWE Baskets Oldenburg bisher einer Berg- und Talfahrt. Da kam es kaum überraschend, dass auf die tolle Leistung beim 87:60-Sieg über Bayreuth am Freitag im zweiten Spiel des Wochenendes eine ernüchternde Niederlage folgte. Am Sonntag unterlagen sie den Eisbären Bremerhaven deutlich mit 71:83. Durch die Niederlage müssen die Oldenburger plötzlich wieder stark um den Einzug in die Playoffs der Basketball-Bundesliga bangen.

Denn während sich die ersten vier Mannschaften der Tabelle (Bamberg, Frankfurt, Berlin, Quakenbrück) bereits für die Endrunde der acht besten Teams um die deutsche Meisterschaft qualifiziert haben, ist um die weiteren vier Plätze ein erbitterter Kampf entbrannt – mittendrin die EWE Baskets. Gemeinsam mit dem Tabellenfünften Phantoms Braunschweig (36:26 Punkte) haben die Oldenburger (36:26) als Sechster zwar die besten Karten, können aber ebenfalls noch auf die Plätze neun und zehn abrutschen. Dort rangieren derzeit die BG Göttingen (34:30) und die TBB Trier (32:30), die noch Chancen auf die Playoff-Qualifikation haben. Auf Platz sieben und acht rangieren die Eisbären Bremerhaven (34:28) und Ludwigsburg (34:28).

Wie am Punktestand erkennbar, können sich die Oldenburger den Endrunden-Einzug durch zwei Siege aus den ausstehenden Spielen aus eigener Kraft sichern – eine machbare Aufgabe. Zwar steht das Team von Trainer Predrag Krunic an diesem Freitag gegen Spitzenreiter Bamberg (20 Uhr, EWE-Arena) erst vor einer hohen Hürde, trifft am Sonntag in Ulm (16 Uhr) und am Freitag, 23. April (20 Uhr, EWE-Arena) gegen Düsseldorf aber auf zwei vermeintlich schwächere Gegner.

Sollte es dennoch nur zu einem Sieg reichen, müssten die Baskets darauf hoffen, dass Göttingen und Trier wenigstens eins ihrer ausstehenden Spiele verlieren. Gegen diese Teams verloren die Oldenburger nämlich den direkten Vergleich.

An diesen Rechenspielen möchte sich der Co-Trainer der Oldenburger nicht beteiligen. „Wir müssen uns mit uns selbst befassen“, setzt Ralph Held Prioritäten und erklärt: „Wenn wir hart an unseren Schwächen arbeiten und diese abstellen, dann ergibt sich eins aus dem anderen.“ Deshalb „legen wir uns auch in dieser Woche wieder voll ins Zeug. Denn dass es in der Liga in diesem Jahr besonders knapp zugeht, kann jeder sehen“, beschreibt Held.