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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Meisterhelden sorgen für Gänsehaut

16.09.2019

Oldenburg Rickey Paulding reckt die Meistertrophäe in die Luft, „Boumtje Boumtje“-Sprechchöre hallen durch die Arena: Langjährige Fans der EWE Baskets Oldenburg fühlten sich am Samstagnachmittag in der großen Arena sicherlich wieder in das Jahr 2009 – dem Meisterjahr des Basketball-Bundesligisten – versetzt. Mit einem emotionalen Baskets Day haben sich die Baskets und die Fans auf die Saison 2019/20 eingestimmt – Gänsehautmomente inklusive.

Denn bei der diesjährigen Saisoneröffnung der Baskets ging es nostalgisch zu. Im Juni 2009 feierten die Oldenburger ihre erste und bisher einzige deutsche Meisterschaft – und zahlreiche Helden von einst fanden am Samstag den Weg nach Oldenburg. Neben Ruben Boumtje Boumtje und Daniel Hain schwelgten auch die ehemaligen Baskets-Spieler Marko Scekic, Miladin Pekovic, Daniel Strauch, Milan Majstorovic sowie Meistertrainer Predrag Krunic und sein damaliger Co-Trainer Ralph Held gemeinsam mit den Fans in Erinnerungen und schrieben fleißig Autogramme.

Gegen die Baskets Bonn gewann das Team von Krunic am 25. Juni im entscheiden fünften Spiel der Playoff-Final-Serie den Titel. „Das Spiel ist in die Geschichte eingegangen“, sagte Clubboss Hermann Schüller, den der Zusammenschnitt der entscheidenden Szenen auf dem großen Videowürfel in der großen Arena sichtlich berührte. Schüller bedankte sich vor der Ehrungszeremonie bei den damaligen Spielern und dem Trainerteam für diese emotionalen Momente: „Danke, dass ihr das wart. Das ist eine Anerkennung an Euch.“ Schließlich sah Oldenburg schon wie der sichere Verlierer aus. Doch kurz vor Schluss drehte das Krunic-Team das Spiel und feierte einen knappen 71:70-Heimerfolg – und damit die Meisterschaft. Besonders der Teamgeist sei 2009 der Schlüssel für den Erfolg gewesen, da waren sich alle einig. „Das war eine Mannschaft mit Charakter“, sagte der Ex-Coach: „Sie hat bis zum Ende daran geglaubt.“

Während Hains Ex-Kollegen besonders das fünfte Spiel in Erinnerung geblieben ist, sei beim 34-Jährigen besonders die vierte Partie im Kopf hängengeblieben. „Gefühlt waren wir in Bonn schon zu Gast bei ihrer Meisterfeier“, erinnerte er sich: „Aber das haben wir ja Gott sei Dank verhindert.“ Die Oldenburger gewannen nämlich das vierte Spiel auswärts mit 82:66 und erzwangen so das entscheidende fünfte Spiel.

Doch nicht alle Idole schafften es nach Oldenburg. So sagten Jason Gardner und Je’Kel Foster kurzfristig aus persönlichen Gründen ab. Im Vorfeld hatten schon Jonathan Wallace, Jasmin Perkovic und Marco Buljevic abgesagt. Der emotionalen Stimmung tat es jedoch keinen Abbruch.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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