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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Heim-Debütant Larson liefert famosen Auftritt ab

15.11.2019

Oldenburg Nach seinem famosen Heimdebüt für die EWE Baskets Oldenburg ordnete Tyler Larson das gerade Erlebte ein. „Es waren wahrscheinlich so viele Galatasaray-Fans hier, weil in Deutschland viele türkische und türkisch-stämmige Menschen leben“, sagte der jüngst nachverpflichtete US-Amerikaner: „Ich vermute, dass nicht immer so viele Fans des Auswärtsteams hier sind.“

100 Gäste-Fans

Mit der Einschätzung lag der 27-Jährige richtig. Bei der Eurocup-Partie der Oldenburger gegen Galatasaray Istanbul am Mittwochabend, die die Baskets mit 79:72 (26:32) gewannen, machten mehr als 100 Gäste-Anhänger in der kleinen Arena ordentlich Stimmung. Diese Vorlage nahm das Oldenburger Publikum in der mit 2850 Zuschauern ausverkauften Halle auf und hielt auf hohem Dezibel-Niveau dagegen. „Aber auch unsere Fans waren toll. Das war ein großer Abend“, freute sich Larson nach einem spannenden und attraktiven Basketballspiel.

Auch im Laufe der Partie hatte Larson das Erlebte richtig eingeordnet und danach gehandelt. Denn nachdem bei den Baskets in der ersten Hälfte viele Dinge nicht geklappt hatten, war der starke Auftritt von Larson nach dem Seitenwechsel einer der Gründe für den Umschwung. Bei Spielende war er mit 21 Punkten bester Werfer der Oldenburger.

Larson in Konkurrenz zu Hobbs?

Angesprochen auf seine Rolle im Team hat er klare Vorstellungen: „Ich bin ein Point Guard, spiele also auf der Position eins.“ Damit steht er in Konkurrenz zu Braydon Hobbs, der diese Position ebenfalls einnimmt. „Das ist kein Problem. Man kann mit zwei Point Guards spielen“, sagte Larson: „Das hat man heute gesehen. Braydon und ich standen mehrmals gemeinsam auf dem Feld. Wir ergänzen uns.“

Von Trainer Mladen Drijencic erhielten die beiden nahezu die gleiche Spielzeit: Larson 22:50 Minuten, Hobbs 22:06 Minuten. Auch bei der Zahl der Assists (Hobbs 3/Larson 4) lagen beide dicht beieinander.

Baskets bitten um Entschuldigung

Für Unmut sorgte bei einigen Zuschauern dagegen die lange Wartezeit beim Einlass. Wegen der verstärkten Sicherheitskontrollen mussten viele Besucher mehr als 45 Minuten in einer der Schlangen stehen. Den Ärger darüber äußerten Betroffene vor allem in den sozialen Netzwerken. Eine Nutzerin schrieb, sie sei trotz gültiger Eintrittskarte wieder nach Hause gegangen, da diese „Fehlplanung“ für sie nicht akzeptabel gewesen sei.

Die Baskets baten am Donnerstag in einer Mitteilung für die Wartezeiten um Entschuldigung: „Die EWE Baskets Oldenburg möchten sich bei allen Zuschauern, denen mit Blick auf die Einlass-Situation im Rahmen des Heimspiels gegen Galatasaray Istanbul in der ausverkauften kleinen Arena Unannehmlichkeiten entstanden sind, entschuldigen.“ Sie bedauern, dass einige Zuschauer aufgrund der verstärkten Sicherheitskon-trollen „zum Spielbeginn um 20 Uhr noch nicht auf ihren Plätzen sein konnten“.

Einlass-Analyse geplant

Die Partie sei im Vorfeld als Spiel mit erhöhten Sicherheitsvorgaben eingestuft worden. Andernorts habe es „mit gewissen Fan-Gruppierungen negative Erfahrungen gegeben“, unter anderem „Ausschreitungen mit Personenschäden“. Auch vom Eurocup selbst waren Sicherheitskräfte vor Ort. Das Sicherheitskonzept aber bewerteten die Baskets als „vollen Erfolg“, weil niemand zu Schaden gekommen sei – „abgesehen von einigen beschädigten Sitzplätzen im Gäste-Fanblock“.

Das bestätigte die Polizei, die mit einem großen Aufgebot vor der Arena war. „Der Verlauf war sehr ruhig. Die Polizei musste nicht eingreifen“, hieß es auf NWZ-Anfrage.

Dennoch seien die Baskets selbstkritisch, hieß es weiter in der Mitteilung. Es seien interne Analysen geplant, „um in Zukunft auch bei Spielen mit diesen Vorzeichen Warteschlangen in dieser Größenordnung zu vermeiden“.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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