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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Mazedonier schließt letzte Lücke im Kader

25.07.2018

Oldenburg Mehr als zwei Monate vor dem Start der Basketball-Bundesliga haben die EWE Baskets ihren Kader für die neue Saison vervollständigt. Die letzte Lücke füllt der mazedonische Nationalspieler Vojdan Stojanovski, der als Small Forward und Shooting Guard zum Einsatz kommen soll.

„Einen solchen Spieler mit hohem Basketball-IQ und großer Erfahrung als Backup von Rickey Paulding in unseren Reihen zu haben – da ist uns schon eine ganz besondere Verpflichtung gelungen“, sagt Trainer Mladen Drijencic. Stojanovski kommt vom türkischen Erstligisten Demir IBB, der in einem Vorort von Istanbul beheimatet ist und in den vergangenen zwei Jahren im Europe Cup gespielt hat – jenem Wettbewerb, in dem die Baskets in der kommenden Saison hätten spielen können, der ihnen aber für die zu erwartenden Kosten und Strapazen zu unattraktiv ist.

Dritter Zugang aus der Türkei

Stojanovski ist der dritte Zugang, der aus der starken türkischen Super League zu den Baskets wechselt. Nach den Verpflichtungen des 24-jährigen Nathan Boothe (Sakarya BSB) und des 25-jährigen Will Cummings (Darüssafaka Istanbul) setzen die Oldenburger diesmal auf Erfahrung. Vor seiner Saison bei Demir BB, in der der 30-Jährige 9,5 Punkte pro Partie erzielte und 43,6 Prozent seiner Dreierversuche traf, spielte Stojanovski zwei Jahre lang in der ebenfalls starken spanischen Liga.

Und auch die Bundesliga kennt er bereits: Nachdem Stojanovski 2012 mit BK Donezk ukrainischer Meister wurde, folgte er ein erfolgloses Jahr später seinem früheren Trainer Sasa Obradovic zu Alba Berlin, wurde 2014 deutscher Vizemeister und gewann den Pokal.

Zwei Jahre in Spanien

Im Januar 2015 allerdings wurde er von Obradovic aus dem Kader gestrichen, weil er nicht so verteidigt habe, wie sich der serbische Coach das vorgestellt hatte.

Er wechselte zum spanischen Erstliga-Aufsteiger BC Andorra, wo er in der folgenden Saison 11,9 Punkte pro Spiel markierte. In der Spielzeit 2016/17 lief er für Betis Sevilla auf – an der Seite von Rasid Mahalbasic, der seit 2017 in Oldenburg unter Vertrag steht. Der Österreicher postete am Dienstag ein Bild von sich und Stojanovski in Aktion in seiner Instagram-Story – beide im grün-weißen Sevilla-Dress.

EM-Vierter mit Mazedonien

„Vojdan hat eine große Qualität in allen Aspekten des Spiels, sei es mit oder ohne Ball, in der Offensive und in der Defensive. Er macht das Spiel breit und hat einen sehr guten Wurf von der Dreier-Linie“, meinte Baskets-Trainer Drijencic.

Gerade letzteres hat er nicht nur vergangene Saison in Sevilla bewiesen (43,2 Prozent Trefferquote von der Dreierlinie), sondern auch schon in der Nationalmannschaft. Bei der EM 2011 hatte Stojanovski mit fünf Distanztreffern von fünf Versuchen maßgeblichen Anteil daran, dass Mazedonien Gastgeber Litauen aus dem Turnier warf und dann Vierter wurde.

Dass er im Nationalteam nicht ohne Grund ein Führungsspieler sei, hob Drijencic ebenfalls hervor und ergänzte mit Blick auf Oldenburg: „Neben seinen sportlichen Fähigkeiten passen zudem seine charakterlichen und menschlichen Eigenschaften sehr gut zu den EWE Baskets.“

Mathias Freese
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2032

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