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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Bloß nicht den Kopf verlieren

14.02.2019

Oldenburg Die Aufmerksamkeit von Basketball-Deutschland ist den EWE Baskets Oldenburg gewiss, wenn sie an diesem Donnerstag (18.30 Uhr/Sport 1) die Stars von Bayern München zum Tanz in der großen EWE-Arena bitten. In der laufenden Bundesliga-Saison ist es bislang noch keiner Mannschaft gelungen, die Münchner zu bezwingen – umso interessierter wird die Konkurrenz verfolgen, ob es den souveränen Tabellenführer im Spitzenspiel beim ersten Verfolger erstmals erwischt.

„Dazu müssen wir das perfekte Spiel liefern“, weiß Baskets-Trainer Mladen Drijencic um die immens große Herausforderung, die seiner Mannschaft im Duell mit dem amtierenden Meister bevorsteht. Drijencic verkniff sich vor dem Kracher jegliche Kampfansage. Die Bayern seien eine Mannschaft „ohne Schwachstelle“ sagte Oldenburgs Chefcoach und wies seinem Team die klare Außenseiterrolle zu: „Es ist eine Partie, in die wir mir der Mentalität des Underdogs gehen können – auch wenn der Tabellenzweite gegen den Tabellenführer spielt.“

Ähnliche Vorzeichen

Die Tiefstapelei von Drijencic folgt einem psychologischen Kalkül und erklärt sich aus den Erfahrungen des verlorenen Heimspiels gegen Alba Berlin. Vor genau einem Monat war die Ausgangslage eine ähnliche wie jetzt: Spitzenspiel im Free-TV, ein klangvoller Name zu Gast und eine mit enthusiastischen Fans voll besetzte Arena. Doch die Baskets brachen unter den hohen Erwartungen ein und kassierten gegen clevere Berliner eine verdiente wie ernüchternde 84:93-Niederlage. „Übermotiviert“ seien seine Spieler gewesen, sagte Drijencic damals.

Damit Rickey Paulding und Co. im Kräftemessen mit dem in 19 Ligaspielen noch ungeschlagenen Primus aus München nicht wieder derart verkrampft zu Werke gehen, schraubte Drijencic die Erwartungen nun bewusst herunter. Bei allem Einsatz und Siegeswillen bloß nicht den Kopf verlieren, lautet die Baskets-Devise.

Superstar Williams

Münchens Trainer Dejan Radonjic verfügt über zahlreiche Offensiv-Könner in seinen Reihen, die Ausfälle von Milan Macvan, Devin Booker und Stefan Jovic fallen deshalb nicht sonderlich ins Gewicht. Derrick Williams sticht aus der Ansammlung von Klasse-Spielern heraus. „Individuell ist er der beste Spieler der Liga“, meinte Bayerns Geschäftsführer Marko Pesic über den NBA-erfahrenen US-Amerikaner, der dank seiner Athletik in der Lage ist, aus dem Stand heraus zum Dunking anzusetzen. Die Münchner stellen auch die beste Verteidigung der Liga, sie erlauben den Gegnern nur 74,4 Punkte pro Partie. Um die Bayern auszuhebeln, müsse der Ball „wie vom Computer gesteuert“ bewegt werden, formulierte es Drijencic.

Dass sich der Tabellenführer angesichts seines komfortablen Vorsprungs von acht Punkten ein wenig zurücklehnt, ist indes nicht zu erwarten. „Die Oldenburger werden uns alles abverlangen. Aber unser Anspruch ist, dass wir jedes Spiel gewinnen wollen – unser Hunger ist groß“, meinte Münchens Robin Amaize.

Lesen Sie auch:Baskets begeistern Bayern-Boss Pesic (Interview)

Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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