OLDENBURG - Von Valters und Edwards erwartet Beck eine Steigerung. Bei den Berlinern fehlt weiterhin Penberthy.
Von Hauke Richters
OLDENBURG - Vor dem heutigen Heimspiel gegen Alba Berlin (19 Uhr/EWE-Arena) nimmt Don Beck das zuvor so verpönte Wort mit „g“ in den Mund. „Wir haben eine Chance, diese Partie zu gewinnen“, sagte der Trainer der EWE Baskets Oldenburg vor dem zweiten Playoff-Viertelfinalspiel der Basketball-Bundesliga. Die erste Partie hatten die Oldenburger am Montag mit 92:102 in der Hauptstadt verloren, dabei aber die beste Leistung seit Wochen abgeliefert. Zum Einzug ins Halbfinale sind drei Siege nötig, bei einer Oldenburger Niederlage heute Abend könnte das dritte Spiel am Sonntag in Berlin (18 Uhr/Max-Schmeling-Halle) schon der letzte Baskets-Auftritt in dieser Saison sein.Gegen die Berliner sei vor allem seine Defensive gefordert, sagte Beck. „Alba spielt den besten Offensiv-Basketball in der Liga. Es wird wahnsinnig schwer, sie auf weniger als 80 Punkte zu drücken. Aber wenn alles passt, ist es möglich.“
Dazu ist allerdings eine weitere Leistungssteigerung nötig, vor allem von Kristaps Valters und Bill Edwards. „Seit der Pause durch das Allstar-Spiel laufen sie ihrer Form hinterher“, sagte Beck. „Sie müssen unbedingt ihre Werte der Vorrunde erreichen – dann kann es gegen Berlin klappen.“ Für den am Knöchel verletzten LaVell Blanchard wird wohl Desmond Penigar in der Startformation stehen, den Beck derzeit „bei 80 Prozent“ seines Leistungsvermögens sieht.
Der Hauptrunden-Meister reiste bereits gestern nach Oldenburg und absolvierte am Abend eine Trainingseinheit in der EWE-Arena. Berlins Trainer Henrik Rödl muss heute erneut auf den an der Leiste verletzten Mike Penberthy verzichten, der für das Spiel am Sonntag allerdings sein Comeback anstrebt.
