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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Baskets stehen in Playoffs vor Kraft-Probe

14.05.2018

Oldenburg /Berlin Aus der Stimme von Mladen Drijencic klang am Sonntag viel Optimismus, als er über das dritte und vierte Playoff-Viertelfinalspiel der EWE Baskets Oldenburg gegen Alba Berlin sprach. „Uns hat zwar etwas die Kraft gefehlt“, sagte der Oldenburger Trainer über die 79:96-Niederlage seiner Bundesliga-Basketballer am Samstagabend in Berlin, wodurch sein Team in der Serie mit 1:2 in Rückstand geraten war: „Bei guter Regeneration ist am Dienstag aber wieder Vieles möglich.“

Lange Zeit auf Augenhöhe

Dann treffen die Baskets um 19 Uhr in der großen Arena erneut auf Alba. Bei einer Niederlage wäre die Saison für die Baskets beendet, bei einem Sieg würde es am Donnerstag (19 Uhr) ein entscheidendes fünftes Spiel in Berlin geben.

Die zehn eingesetzten Oldenburger – Marko Bacak (2:36 Minuten) und Haris Hujic (1:31) kamen dabei nur zu Kurzeinsätzen – verkauften sich am Samstag in der Partie beim Favoriten vor 8891 Zuschauern (davon mehr als 100 aus Oldenburg) teuer. Sie agierten, abgesehen von einigen Minuten im dritten Viertel, in vielen Phasen auf Augenhöhe und ließen den Vorsprung der exzellent besetzten Berliner nicht ansatzweise so groß werden wie im ersten, mit 88:114 verlorenen Spiel in Berlin.

„Kurz nach der Halbzeitpause hatten wir aber für einige Minuten keine Durchschlagskraft. Es hat ein bisschen gedauert, bis sich die Mannschaft dann wieder gefangen hat“, sagte Drijencic: „Grundsätzlich gibt uns dieses Spiel aber viel Motivation für die nächste Aufgabe am Dienstag.“

Mahalbasic gibt das Vorbild für Dienstag

Wie man sich in eine Partie zurückkämpft, zeigte am Samstag Rasid Mahalbasic. Der Österreicher, der im zweiten Spiel mit 28 Punkten bester Oldenburger Werfer gewesen war, kam gegen die Berliner Verteidigung zunächst überhaupt nicht zum Zug. In der ersten Hälfte gelangen ihm lediglich vier Punkte. Nach dem Seitenwechsel setzte sich der Center dann besser in Szene, bei Spielende hatte er 16 Zähler verbucht.

Dass dies und ein stark aufspielender Kapitän Rickey Paulding (mit 19 Punkten bester Baskets-Werfer) nicht reichten, lag am ausgeglichen besetzten Berliner Kader. Trainer Aito Garcia Reneses hatte dadurch erheblich mehr taktische Möglichkeiten als sein Gegenüber Drijencic, dem weiterhin drei verletzte Spieler fehlen. Als beispielsweise in einigen Phasen der sonst so starke Luke Sikma nicht wie gewohnt aufdrehte, sprang Spencer Butterfield in die Bresche.

Paulding knackt als erster 6000 Punkte

Der wiederum war beim zweiten Spiel in Oldenburg unter seinen Möglichkeiten geblieben, dieses Mal schöpfte er sie aus und brachte die Berliner mit einer Serie von Dreipunkte-Würfen entscheidend nach vorn. Später fing sich Sikma und war bei Spielende mit 18 Punkten bester Werfer der Berliner. Dazu holte er elf Rebounds.

Paulding lieferte im vierten Viertel noch etwas für die Statistik, als der 35-Jährige seinen 6000. Punkt in der Bundesliga erzielte. Er ist der einzige Spieler, der diese Grenze bislang durchbrochen hat.

Die Berliner Fans werden ihr Kontingent für die ansonsten ausverkaufte Partie an diesem Dienstag in Oldenburg wohl nicht ausschöpfen. Die entsprechenden Restkarten gehen an diesem Montag um 15 Uhr in den Verkauf.

Hauke Richters
Leitung
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2030

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