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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Das erlebten die Baskets Oldenburg seit dem Aufstieg

24.09.2019

Oldenburg Die Oldenburger Basketballer gehen bereits in ihre 20. Bundesliga-Saison nacheinander. Ein Rückblick auf Besonderheiten:

2000/01

Nach dem Aufstieg im Jahr 2000 belegt der Oldenburger TB (das Bundesligateam ist damals noch die erste Herrenmannschaft des Vereins) in der 14er-Liga nach der Punktrunde den elften Platz. In der folgenden Abstiegsrunde schafft Oldenburg relativ sicher den Klassenerhalt.

2001/02

Dieses Mal entgeht die Mannschaft, die inzwischen aus dem OTB herausgelöst wurde und nun den Namen EWE Baskets Oldenburg trägt, nur haarscharf dem Abstieg. Denn in der Abstiegsrunde, die sich wiederum an die Punktrunde anschließt, werden dem Oldenburger Rivalen Tübingen Punkte abgezogen, da das Team mehrfach einen nicht spielberechtigten Akteur eingesetzt hatte. Das trägt zur Rettung der Baskets bei.

2002/03

Nachdem zu Saisonbeginn der US-amerikanische Trainer Don Beck verpflichtet wurde, startet Oldenburg durch. Die Mannschaft, in der Tyron McCoy durch individuell starke Leistungen besticht, belegt nach der Punktrunde den sechsten Platz und qualifiziert sich so erstmals für die Playoffs. Gegen Braunschweig geht das Duell aber mit 1:3 verloren.

2005/06

Nach zwei weiteren Playoff-Teilnahmen in den Spielzeiten 2003/04 und 2004/05 (beide Male war Bamberg in der ersten Runde Endstation) gelingt zum vierten Mal in Folge der Sprung in die Meisterrunde. Das Beck-Team liefert dem Hauptrunden-Meister Alba Berlin einen harten Kampf, muss sich in der Serie aber mit 2:3 geschlagen geben. Seit dieser Saison tragen die Oldenburger ihre Heimspiele in der (kleinen) EWE-Arena aus, die 2013 noch einen großen Bruder erhält.

2006/07

Die Oldenburger gehen mit inzwischen deutlich gestiegenen Erwartungen in die Hauptrunde. Und die Erfolgsgeschichte der vergangenen Jahre wird nicht fortgesetzt. Die Mannschaft, in der der junge Heiko Schaffartzik wenig Spielzeit erhält und nach nur einem Jahr wieder geht, verpasst die Playoffs. Trainer Beck muss daraufhin gehen.

2007/08

Unter dem neuen Trainer Predrag Krunic belegt die Mannschaft in der Punktrunde Rang fünf und setzt sich in den Playoffs in der ersten Runde gegen Bamberg durch. Im Halbfinale scheitert das Team, in dem seit dieser Saison ein gewisser Rickey Paulding spielt, an Alba Berlin.

2008/09

Erstmals nimmt Oldenburg am Europapokal teil, im Wettbewerb Euro-Challenge erreicht das Team die zweite Gruppenphase. Die deutlich größere Überraschung gelingt in der Bundesliga: Krunic führt die Baskets zum Gewinn der deutschen Meisterschaft. Der 71:70-Sieg im entscheidenden fünften Finalspiel gegen Bonn ist Oldenburger Sportgeschichte. Tragende Säulen des Teams sind neben Paulding vor allem Jason Gardner und Je’Kel Foster.

2009/10

Als deutscher Meister starten die Baskets im höchsten europäischen Vereinswettbewerb, der Euroleague. Dort scheidet die Mannschaft in der Gruppenphase aus. In der Bundesliga gelingt die bis heute einzige Hauptrunden-Meisterschaft. Danach ist allerdings – sehr überraschend – in der ersten Playoff-Runde der Außenseiter Braunschweig Endstation.

2011/12

Krunic führt die Baskets 2010/11 erneut in die Playoffs. Im Frühjahr 2012 gerät das Team in ein Leistungstief, der Meistertrainer muss gehen. Sein Assistent Ralph Held wird Interimstrainer, auch er kann die Playoff-Teilnahme aber nicht mehr erreichen.

2012/13

Eine aufregende Saison für Oldenburg. Das Team erreicht unter dem neuen Trainer Sebastian Machowski die Playoff-Finalserie gegen Bamberg (0:3), bezieht die große EWE-Arena als neue Heimstätte und erreicht in der Euro-Challenge das Vierer-Finalturnier (Platz drei). Oldenburg hat sich nach einer schwächeren Saison 2011/12 eindrucksvoll zurückgemeldet.

2013/14

Bis ins Halbfinale dringen Machowski und seine Spieler vor, dort gibt es eine 2:3-Niederlage in der Serie gegen Bayern München. Viel fehlte nicht zum Nordwest-Traumfinale um die deutsche Meisterschaft: Denn die Artland Dragons Quakenbrück (das Team zieht sich ein Jahr später aus der Bundesliga zurück) erreichen die andere Halbfinal-Serie, dort setzt sich aber Alba Berlin durch.

2014/15

Wie schon 2012 im Falle von Krunic erwischt es den Trainer im März nach einer Niederlage gegen Trier. Machowski muss seinen Stuhl räumen, der Coach des Drittliga-Teams, Mladen Drijencic, übernimmt. Wenige Wochen nach seinem Amtsantritt gewinnen die Baskets als Gastgeber das Vierer-Turnier um den deutschen Pokal.

2016/17

Nach dem etwas überraschenden Erstrunden-Aus in den Playoffs 2015/16 treiben die Baskets ein Jahr später die Dezibel-Werte in der großen Arena auf Rekordhöhe. Im Playoff-Halbfinalspiel gegen Ulm liegt das Team zur Pause mit 27 Punkten zurück (33:60). Nach genialer Vorarbeit von Chris Kramer wirft Paulding mit der Schlusssirene den Ausgleich. Es geht in die Verlängerung, Oldenburg gewinnt das Spiel und später auch die Serie. Im Finale setzt sich Bamberg mit 3:0 durch.

2018/19

Auf eine bärenstarke Hauptrunde (Platz zwei) und ein 3:0 in der ersten Playoff-Runde gegen Bonn folgt – etwas ernüchternd – im Halbfinale ein 0:3 gegen Berlin.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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