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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Nachbar kommt angeschlagen zum Derby

02.01.2019

Oldenburg /Bremerhaven Als Tabellendritter und mit einer Serie von sechs nacheinander gewonnenen Spielen in der Basketball-Bundesliga gehen die EWE Baskets Oldenburg an diesem Mittwoch (20.30 Uhr, große Arena) als großer Favorit in das Derby gegen die Eisbären Bremerhaven. Die Oldenburger Akteure von Trainer Mladen Drijencic spielten bei den jüngsten Erfolgen in Bayreuth und Würzburg nicht immer schön, dafür aber erfolgreich – auch das macht eine Spitzenmannschaft aus.

Ganz anders sieht es beim Gegner Bremerhaven aus. Seit 2005 spielt das Team ohne Unterbrechung im Oberhaus, doch ob sich diese Serie über den Sommer hinweg fortsetzt, ist derzeit höchst fraglich. Nach der Trennung von Trainer Arne Woltmann Mitte Dezember übernahm der bisherige Sportdirektor Dan Panaggio, der mit seiner Basketball-Akademie „DME Academy“ auch Eisbären-Gesellschafter ist, das Traineramt. In den drei Partien, die seitdem stattfanden, gab es für die Eisbären drei Niederlagen. Rechnet man die letzten Spiele von Woltmann mit ein, stehen sogar sieben Pleiten in Folge für die Bremerhavener zu Buche. Die Folge ist, dass die Mannschaft des US-Amerikaners Panaggio nun auf einem Abstiegsplatz liegt. Für ein wenig Optimismus sorgt, dass sich das Team bei der 86:94-Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten Alba Berlin am vergangenen Samstag deutlich besser präsentierte als in den Partien davor.

„Der Druck lastet auf uns“, beschreibt Drijencic die Ausgangslage: „Die Bremerhavener können dagegen befreiter auftreten, da von ihnen ein Sieg nicht unbedingt erwartet wird.“

Dass es die Eisbären im 14. Jahr ihrer Bundesliga-Zugehörigkeit auch beim Publikum schwer haben, zeigt ein Blick auf die entsprechende Statistik. Nach sieben absolvierten Heimspielen in dieser Saison weisen die Bremerhavener einen Schnitt von 3130 Besuchern pro Spiel aus. Darin eingerechnet ist allerdings das Heimspiel gegen Bayern München, das Ende Oktober vor 6320 Zuschauern in der Bremer ÖVB-Arena ausgetragen wurde. Rechnet man diese Partie heraus, ergibt sich für die sechs in Bremerhaven absolvierten Heimpartien ein Schnitt von lediglich 2598 Besuchern pro Partie – kein Bundesligist weist einen niedrigeren Wert auf. Klare Nummer eins beim Bremerhavener Publikum sind inzwischen die Fischtown Pinguins aus der Deutschen Eishockey Liga. Die tragen ihre Heimspiele in der Eisarena aus, die direkt neben der Eisbären-Heimstätte, der Stadthalle, liegt. Zu den Eishockeyspielen der Bremerhavener kommen in dieser Saison im Schnitt 4364 Besucher.

In einem schwierigen Umfeld macht indes Jan Niklas Wimberg (22) in Bremerhaven einen weiteren Schritt in seiner sportlichen Entwicklung. Der Ex-Oldenburger steht in dieser Saison im Schnitt 21:14 Minuten auf dem Feld. In der Vorsaison – damals stand er bei den Rockets Gotha unter Vertrag – wies er 16:03 Minuten auf. 2016/17, als er seine letzte Saison in Oldenburg verbrachte, war er lediglich auf 6:50 Minuten gekommen.

Die jüngsten Vergleiche zwischen Oldenburg und Bremerhaven waren meist recht klare Angelegenheiten für die Baskets. Der bislang letzte Erfolg der Eisbären gelang im November 2016. Das damals in Bremen ausgetragene Heimspiel der Bremerhavener ging mit 97:92 nach Verlängerung an die Gastgeber. Deren Trainer war damals Sebastian Machowski, der von 2012 bis 2015 bei den Baskets gearbeitet hatte.

Hauke Richters
Leitung
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2030

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