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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Bremerhaven und Oldenburg heiß auf’s Derby

09.02.2019

Oldenburg /Bremerhaven Die Basketball-Bundesliga ist bei der Spielplan-Gestaltung vor einigen Jahren dazu übergegangen, Hin- und Rückrunden-Spieltage voneinander zu entkoppeln. Das heißt, dass beispielsweise ein Hinspiel, das am fünften Spieltag stattfand, in der Rückrunde nicht zwingend am 22. Spieltag als Rückspiel ausgetragen wird. Stattdessen werden die 2x17 Spieltage je nach Hallen-Verfügbarkeiten und Europapokal-Verpflichtungen der Teams bunt durchmischt – wobei es aber weiterhin eine Trennung von Hin- und Rückrunde gibt. Das hat zur Folge, dass sich Mannschaften in einigen Fällen nach dem Hinspiel sehr lange nicht sehen oder aber nach relativ kurzer Zeit schon wieder aufeinandertreffen.

Letzteres ist an diesem Sonntag der Fall, wenn die EWE Baskets Oldenburg um 18 Uhr in der Bremer ÖVB-Arena gegen die Eisbären Bremerhaven spielen. Das Hinspiel in Oldenburg – es zählte zum 14. Spieltag – fand am 2. Januar statt und endete mit einem klaren 99:76-Erfolg der von Mladen Drijencic trainierten Baskets. Vor dem Rückspiel, das zum 20. Spieltag zählt, ist die Ausgangssituation ähnlich wie vor fünfeinhalb Wochen. Die Oldenburger sind erster Verfolger von Tabellenführer Bayern München, während die Bremerhavener sich größte Sorgen um den Klassenerhalt machen müssen.

Die Niederlage, die die Bremerhavener Anfang Januar in Oldenburg kassierten, war damals die achte am Stück. Seitdem sind vier weitere hinzugekommen, so dass das Pleiten-Dutzend inzwischen voll ist. Der Trainerwechsel von Arne Woltmann zu Dan Panaggio, der Mitte Dezember vollzogen worden war, hat sich in der Tabelle bislang also noch nicht bemerkbar gemacht.

Drijencic wäre kein guter Trainer, wenn er nicht trotz der eindeutigen Ausgangslage den Gegner ernst nehmen würde. „Wir müssen den Rhythmus der Eisbären aus dem Spiel nehmen und Bremerhaven zu schnellen Entscheidungen zwingen“, sagt er über den angeschlagenen Nordrivalen, der schon vor Saisonbeginn wegen seiner Führungsstruktur in die Kritik geraten war. Denn der US-Amerikaner Panaggio war und ist auch weiterhin Sportdirektor und Gesellschafter der Eisbären. Diese Konstellation hatte großen Einfluss auf die Arbeit von Woltmann, wie dieser jüngst dem Magazin „Big“ erklärte: „Ich wurde oft nur informiert, wen wir verpflichtet haben und sollte aus diesen Spielern dann ein schlagkräftiges Team bilden.“ Woltmann betonte gleichzeitig, dass sich Panaggio keinesfalls arrogant oder besserwisserisch verhalten habe. „Er vertraut aber nur voll und ganz auf seinem Konzept, das in den USA funktionieren mag, in Europa aber vielleicht an der einen oder anderen Stelle angepasst werden muss.“

Für die Partie, die die Eisbären aus der heimischen Stadthalle nach Bremen verlegen, werden laut Verein 6500 bis 7000 Zuschauer erwartet. Aus Oldenburg werden sich am Sonntag wohl mehrere hundert Baskets-Fans auf den Weg machen.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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