OLDENBURG - Niederlagen haben sich im bisherigen Saisonverlauf für die EWE Baskets Oldenburg meist als heilsamer Schock erwiesen. Trainer Predrag Krunic hofft, dass das 71:86 bei den Baskets Bonn am Mittwoch und das damit verbundene Ausscheiden aus dem BBL-Pokal ebenso eine Trotzreaktion hervorruft, wie es bei vorangegangenen Schlappen der Fall gewesen war.

„Ich glaube nicht, dass diese Niederlage Spuren hinterlässt“, sagt der Bosnier, der mit den Oldenburgern am Sonnabend um 20 Uhr beim Tabellenvorletzten Gießen 46ers antritt. Nach der 73:75-Heimniederlage gegen die Köln 99ers am dritten Spieltag fuhren die Oldenburger in der Basketball-Bundesliga fünf Siege in Folge ein, dem 53:84 bei den Frankfurt Skyliners am 14. Spieltag folgten bis dato drei Siege in der Liga, ein vierter könnte in Gießen hinzukommen.

Nicht einverstanden war der Trainer mit der Leistung seiner Mannschaft am Mittwoch. „Bonn war in jeder Hinsicht besser und hat viel aggressiver gespielt“, sagt Krunic. „Wir müssen schauen, dass wir in den nächsten Spielen wieder besser agieren.“

Zumindest kehrten die Baskets ohne Verletzungen zurück. Nach je einer Trainingseinheit am Donnerstagabend und am Freitagvormittag geht es danach mit dem Bus nach Hessen.

Gießens neuer Trainer Vladimir Bogojevic feiert gegen die Oldenburger seine Heimpremiere. Er war nach dem Rauswurf von Simon Cote Anfang Januar vom Sportdirektor zum Cheftrainer befördert worden und schaffte mit seinem Team vor zwei Wochen in Düsseldorf einen 91:84-Sieg. „Die Oldenburger sind eingespielt, Krunic hat aus hervorragenden Einzelspielern eine homogene Einheit geformt“, schiebt er den Baskets die Favoritenrolle zu. Einer seiner Leistungsträger ist Heiko Schaffartzik, der in der Saison 2006/07 in Oldenburg spielte.

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