OLDENBURG - Nach den beiden Spielen in der vergangenen Woche – dem kräftezehrenden Pokalspiel gegen Quakenbrück (93:95 n.2.V.) und in der Basketball-Bundesliga gegen Frankfurt (77:91) – haben die EWE Baskets Oldenburg eigentlich eine Ruhepause nötig. Aufgrund des engen Spielplans bleibt der Mannschaft um Trainer Predrag Krunic jedoch nicht viel Zeit für die Regeneration. Denn an diesem Mittwoch (19.30 Uhr) treten die Oldenburger bereits wieder bei Alba Berlin an. Am Sonntag (17 Uhr, EWE-Arena) sind die Baskets Bonn zu Gast.

Durch die bitteren Niederlagen ist trotz des hohen Einsatzes unter dem Strich so gut wie nichts übrig geblieben. Dem Pokal-Aus folgte in der Liga der Sturz auf Platz zehn. Jedoch hatten die Oldenburger in beiden Begegnungen eine gute Leistung erbracht und durchaus Chancen auf den Sieg gehabt.

Am Ende fehlten ihnen jedoch jeweils Kraft, Konzentration und Glück im Abschluss. Ein Klassenunterschied war den Baskets derweil nicht zu attestieren. Deshalb sollten die Spieler im Hinblick auf die kommenden beiden Partien den Kopf nicht zu tief in den Sand stecken.

Dass die Berliner auch in der eigenen Halle schlagbar sind, hat Artland Quakenbrück bewiesen. Die „Drachen“ brachten Alba vor zwei Wochen eine 68:76-Heimniederlage bei und machten den Baskets damit vor, wie der Rekordmeister zu schlagen ist. In Aleksandar Rasic und Dijon Thomson sind zudem zwei Berliner angeschlagen.

Im Heimspiel am kommenden Sonntag reist der Tabellenvierte aus Bonn an. Im jüngsten Spiel hatten sich die Gäste gegen das Schlusslicht Jena zu einem glanzlosen 88:79 gequält. Der verletzungsbedingte Ausfall von Jason Conley (Knie) könnte für die Baskets einen leichten Vorteil bedeuten. Zudem können die Oldenburger dann wieder auf die Unterstützung des heimischen Publikums vertrauen. Für die Partie gibt es noch Eintrittskarten.

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