OLDENBURG - Im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Predrag Krunic haben die EWE Baskets Oldenburg eine eindrucksvolle Reaktion gezeigt. Am Dienstagabend gewann der Basketball-Bundesligist das Derby gegen die Eisbären Bremerhaven mit 96:76 (58:31) und überzeugte die Fans vor allem in der ersten Halbzeit mit einer starken Vorstellung. Beste Werfer der Baskets waren Adam Chubb und Ronnie Burrell mit jeweils 17 Punkten, für die Eisbären erzielte Terrell Everett die meisten Punkte (22).
Oldenburgs Interimstrainer Ralph Held vertraute vor 3148 Zuschauern in der ausverkauften EWE-Arena der selben Startformation, auf die auch Krunic in den vergangenen Monaten gebaut hatte. Da der jüngst verpflichtete Amerikaner Jay-R Strowbridge erstmals im Kader stand, musste ein anderer ausländischer Profi draußen bleiben es traf den Montenegriner Sead Sehovic, der sich aber mit auf die Bank setzte.
Mit einem Dunking zur 2:0-Führung demonstrierte Rickey Paulding nach 25 Sekunden, dass sich das Team kraftvoll gegen den Abwärtstrend der vergangenen Wochen stemmen wollte. Und dieses Zeichen wurde erkannt und umgesetzt: Sehr engagiert und laufstark setzten sich die Baskets im ersten Viertel bereits deutlich ab. Mit der Viertelsirene traf Debütant Strowbridge zum 32:16.
Auch im zweiten Viertel legten die Baskets ein Tempo vor, das die Bremerhavener nicht mitgehen konnten. So lagen die Oldenburger in der 14. Minute mit 26 Punkten vorn (43:17) viele Fans kamen aus dem Staunen kaum heraus. Interimscoach Held hatte zu diesem Zeitpunkt bereits die deutschen Spieler Christopher Razis und Jannik Freese eingesetzt, die zuletzt wenig Einsatzzeit erhalten hatten.
Erst im dritten Viertel gelang es dem Gästeteam von Trainer Doug Spradley, einige Akzente zu setzen. Anthony Smith verkürzte per Dunking auf 54:69 aus Sicht der Eisbären und zeigte damit, dass seine Mannschaft die Partie nicht so einfach hergeben wollte. Der Oldenburger Anhang unterstützte die Baskets lautstark in dieser kritischen Phase, die das Held-Team schließlich auch überstand. So betrug der Vorsprung im Schlussviertel meist um die 20 Punkte.
Ihre nächste Partie bestreiten die Baskets aller Voraussicht nach wieder unter der Regie von Held an diesem Sonnabend (19 Uhr) bei den Baskets Würzburg.
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