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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Baskets verpatzen Europa-Start

12.10.2017

Oldenburg Das Duell um die Zuschauergunst mit Otto Waalkes ging für die EWE Baskets Oldenburg verloren, und auch im sportlichen Vergleich mit Enisey Krasnojarsk hatte der Basketball-Bundesligist am Mittwochabend das Nachsehen. Mit 86:89 (44:37) unterlag der in der Bundesliga noch ungeschlagene deutsche Vizemeister zum Champions-League-Auftakt dem russischen Vertreter und kassierte damit die erste Niederlage im vierten Pflichtspiel der Saison. Rasid Mahalbasic war mit 23 Punkten bester Werfer bei den Oldenburgern, für die bereits an diesem Freitag (19 Uhr) in der Liga gegen Bayreuth das nächste Heimspiel ansteht. Für Krasnojarsk erzielte Suleiman Braimoh die meisten Zähler (18).

Während Komiker Otto nebenan in einer nahezu voll besetzten kleinen Arena rund 2500 Besucher erheiterte, zog es zum ersten Gruppenspiel der Baskets nur 1924 Zuschauer in die große EWE-Arena. Diese bekamen jedoch auch beste Unterhaltung von den Akteuren auf dem Parkett geboten. Von Anfang an entwickelte sich eine flotte und enge Partie, in der Oldenburg lange führte, im Schlussviertel aber zu sehr nachließ.

Der Vorrunden-Spielplan der Baskets

Diesen Mittwoch Krasnojarsk (Heim/20 Uhr). 18. Oktober Sassari (Auswärts/20.30 Uhr).25. Oktober Izmir (H/20 Uhr, in Vechta). 1. November Murcia (H/20 Uhr).8. November Monaco (A/20.30 Uhr). 15. November Utena (H/20.30 Uhr). 5. Dezember Holon (A/19.30 Uhr). 13. Dezember Krasnjarsk (A/18.30 Uhr).20. Dezember Sassari (H/20 Uhr).9. Januar Izmir (A/20.30 Uhr).16. Januar Murcia (A/20.30 Uhr).24. Januar Monaco (H/20 Uhr). 30. Januar Utena (A/19 Uhr). 7. Februar Holon (H/20.30 Uhr).

„Wir haben phasenweise sehr gut gespielt, waren am Ende aber nicht entschlossen genug“, meinte Oldenburgs Marcel Keßen. Trainer Mladen Drijencic sah es genauso: „Wir haben die Partie in den letzten drei Minuten verloren, als kein Spieler so richtig den Korb attackieren wollte.“ Zudem monierte der Coach die zu geringe Aggressivität in der Verteidigung, was sich unter anderem im klar verlorenen Reboundduell (25:34) ausdrückte.

Den Gästen aus Sibirien machte die rund 6400 Kilometer lange Anreise offenbar nichts aus: Krasnojarsk präsentierte sich hellwach und führte nach fünf Minuten mit 9:4, dann traf der slowenische Europameister Matic Rebec zum 17:12 (8. Minute).

Das Spiel der Baskets war aber ebenfalls durchaus gefällig. Als gegen Ende des ersten Viertels auch die Trefferquote nach oben ging, setzten die Hausherren zu einem 11:0-Lauf an, der ihnen eine 25:21-Führung einbrachte (12.). Offensiv lief viel über Bryon Allen und Mahalbasic, die sich blendend aufgelegt zeigten. Gegen Ende des zweiten Viertels drehte auch Maxime De Zeeuw auf und sorgte aus der Distanz für den 44:37-Halbzeitstand.

Nach Wiederbeginn blieb das spielerische Niveau hoch. Oldenburg suchte und fand in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit immer wieder Mahalbasic unter dem Korb, wo der bullige österreichische Center nicht von den Russen zu stoppen war. Weil Krasnojarsk sich aber nicht abschütteln ließ, gingen die Baskets nur mit einem knappen Vorsprung ins Schlussviertel (66:62).

Dann schwächelten die Gastgeber plötzlich und leisteten sich vorn wie hinten einige Fehler. Zudem haderten die Baskets in dieser Phase mit einigen Entscheidungen der Schiedsrichter. Krasnojarsk drehte die Partie und verdarb den Oldenburgern den Start in die Gruppenphase des Europapokals.

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