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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Baskets haben keine Lust auf Europas Resterampe

21.07.2018

Oldenburg Clubchef Hermann Schüller hat den Verzicht der EWE Baskets Oldenburg auf eine Teilnahme am Europe Cup im Wesentlichen mit der geringen sportlichen Attraktivität des Wettbewerbs begründet. „In der vierten Klasse Europas zu spielen, entspricht nicht unserem Leistungslevel“, sagte der Geschäftsführer des Basketball-Bundesligisten am Freitag. Tags zuvor hatten die Baskets bekanntgegeben, nicht im Europe Cup zu starten. Die Hoffnung auf einen Platz in der Champions League hatte sich zuvor zerschlagen, nachdem Brose Bamberg überraschend für den Wettbewerb des Weltverbandes Fiba gemeldet hatte.

Real Madrid und Panathinaikos Athen

Baskets-Day am 16. September

Der Baskets-Day findet in diesem Jahr am Sonntag, 16. September, und somit zwei Wochen vor dem ersten Bundesliga-Spiel in Braunschweig (28. bis 30. September) statt. Das gab der Club am Freitag bekannt. Einlass in die große EWE-Arena ist um 13.30 Uhr. Im Mittelpunkt der Saisoneröffnungsfeier steht ab 15.30 Uhr ein Testspiel gegen den polnischen Meister Zielona Gora. Karten gibt es für Dauerkarten-Inhaber ab dem 2. August, der reguläre Vorverkauf beginnt am 9. August.

www.ewe-baskets.de/tickets

Damit sind Oldenburgs Korbjäger in der kommenden Saison zum ersten Mal seit zehn Jahren nicht auf internationalem Parkett vertreten. Größte Erfolge des Clubs auf europäischer Ebene waren Platz drei in der inzwischen abgeschafften Euro-Challenge im Jahr 2013 sowie das Erreichen des Achtelfinals im Eurocup 2016. Unvergessen sind auch die Auftritte gegen Real Madrid oder Panathinaikos Athen in der Königsklasse Euroleague, wo die Baskets in der Saison 2009/10 als deutscher Meister antraten.

Etwas Wehmut sei deswegen dabei, meinte Schüller mit Blick auf die Auszeit vom Europapokal. Letztendlich sei man aber zu dem Schluss gekommen, dass ein Start im schwächsten der vier europäischen Wettbewerbe die finanzielle und sportliche Belastung nicht gerechtfertigt hätte. Die Spieler stünden hinter der Entscheidung, betonte Schüller. Man habe die Meinung von Leistungsträgern wie Rickey Paulding, Rasid Mahalbasic, Philipp Schwethelm und Karsten Tadda miteinbezogen.

Schüller: „Feuer frei“

Negative Auswirkungen auf die Verträge mit Spielern und Sponsoren habe der Verzicht auf das internationale Geschäft nicht, erklärte der Baskets-Chef. „Für unsere Sponsoren hat es einen höheren Stellenwert, wie wir regional und national auftreten“, meinte Schüller. Für ausländische Spieler, die bereits Erfahrungen in Europa gesammelt haben, sei die Europapokal-Teilnahme eines Clubs nicht mehr das wichtigste Kriterium. Im aktuellen Baskets-Kader ist noch eine Stelle auf der Flügelposition offen, diese soll in Kürze geschlossen werden. „Wir sind sehr weit“, sagte Schüller und kündigte die Vollzugsmeldung für die „nächsten Tage“ an.

Angesichts der künftig wegfallenden Doppelbelastung mit Spielen unter der Woche schraubt Schüller die Erwartungen an die Mannschaft in der Bundesliga hoch. „Es gibt keinen Grund mehr, mit angezogener Handbremse zu spielen. Stattdessen heißt es ,Feuer frei’, damit wir die bestmögliche Position nach der Hauptrunde erreichen“, sagte Schüller und erklärte einen Platz unter den ersten Vier zum Ziel.

Christopher Deeken
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2031

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